Ich hab da eine super Idee. Ich gründe mal flugs mit einigen Freunden eine Investorengruppe und übernehme BenQ. Die Gehälter der 800 Mitarbeiter lasse ich dabei mal schnell vom Bund und den Ländern zahlen und dann leg ich los. Seien wir mal ehrlich, schlimmer machen kann ich das doch auch nicht mehr und das Investitionsrisiko scheint mir doch überschaubar. Außerdem, vielleicht haben die noch was in petto, was man auf dem Markt anderweitig verschachern kann, bevor man die dicht macht. Obwohl, ich glaube die Idee hatten die Jungs aus Taiwan schon. Na mal schauen, ich ruf mal bei meiner Bank an und frag nach, ob die das finanzieren.
Mittwoch, Januar 10, 2007
Dienstag, Januar 09, 2007
Faszinierend
Ich stelle gerade fest, dass es nach dem Genuß einiger Gläser Cava Brut Rosé, Roger Goulart auch möglich ist, ein Telefongespräch mit meiner Mutter zu führen. Andererseits sollte ich das in 2007 auch nicht einreißen lassen, sonst wird das teuer.
Lobotomizer
2007, Urlaub und keine Zeit

Ach so. Die guten Wünsche für 2007. Hm. Ja. Also ich wünsche allen nur das Beste - mit wenigen Ausnahmen auch den Menschen, die ich garnicht leiden kann - aber was soll man machen. Also, euch allen: Gesundheit, beste Beziehungen (geschäftlich wie privat), keine Geldnot und viele freudige Ereignisse und Erlebnisse für 2007! Lasst es krachen und euch gut gehen!
Ich persönlich wünsche mir, dass alle meine "Noch"-Kollegen wieder einen netten Arbeitgeber finden, der ihren Einsatz zur Abwechslung einmal zu schätzen und zu honorieren weiß - gerade auch die älteren Semester! (Nein, ich spreche nicht von mir...) Ich wünsche mir, das ignorante, arrogante Manager in 2007 endlich mal das bekommen was sie verdienen; also keinen goldenen Handschlag, sondern mal richtig einen auf den Sack (entschuldigt die Wortwahl)! Ich fände es toll, wenn die Wirtschaft floriert und die Arbeitnehmer davon profitieren und nicht nur Aktionäre. Ich würde es begrüßen, mit weniger dämlichen Leuten zu tun zu haben, die sich aber für Gott persönlich halten. Ach so, und die Opportunisten können zwar nichts dafür, aber auch da könnten es in 2007 ein paar weniger sein, die regen mich immer so auf. Kleinigkeiten, wie der Weltfrieden und so weiter, stehen auch für 2007 wieder auf der Agenda - die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
Der Leitsatz für 2007 bleibt wie 2006: Man muss nicht alles machen - und man muss sich nicht alles gefallen lassen!
Mittwoch, Dezember 20, 2006
Irgendwie ist’s gar nicht weihnachtlich
Heute morgen um 9 Uhr klingelt ein Bote und bringt ein Paket. Natürlich für Weihnachten. Das ist bekanntlich in vier Tagen. Nun ist es 9.13 und ich sitze mit einem Kaffee und Zigarette vor dem Rechner, denn ich kann nicht mehr schlafen. Dumme Angelegenheit. Dabei hab ich Urlaub.
Ist aber prinzipiell egal, denn gleich nach dem Paketdienst fing ich an zu realisieren, dass ich ab 1. April (schönes Datum dafür) eigentlich keinen Job mehr habe. Und unglücklicherweise muss ich zugegeben, dass mich das etwas anfrisst. Dies liegt einfach daran, dass ich mich nicht wirklich dafür entschieden habe, dieses Job aufzugeben. Die Entscheidung dafür fiel ganz woanders. Und irgendwie versetzt mich das nun in eine melancholische Stimmung und es ärgert mich. Eigentlich sind ein Großteil der Kollegen nett. Und unter meinen Geschäftskontakten sind viele, die werde ich – zugegebenermaßen – wirklich vermissen. Ach.
Sicher, es kommt immer etwas neues und die Welt dreht sich weiter. Aber ich war noch nie gut darin, etwas was mir ans Herz gewachsen ist, einfach aufzugeben. Normalerweise treffe ich die Entscheidung wo es in meinem Leben hingeht und nicht irgendwer anders. Auch wenn es schwer fällt.
In vier Tagen ist Weihnachten und eigentlich mag ich diese Zeit ganz gern. Aber irgendwie ist’s gar nicht weihnachtlich.
Donnerstag, Dezember 07, 2006
Gespräche mit Idioten
Letztes Wochenende auf einer Feier wollte mir ein äußerst unangenehmer Mann nicht von der Pelle rücken. Trotz mehrmaliger Aufforderung, doch bitte etwas mehr Abstand zu meiner Person zu halten, bewegte sich sein Gesicht ca. 1 cm vor meiner Nasenspitze, was nicht wirklich ein Vergnügen war. Nachdem wir den ersten Wortwechsel hinter uns gebracht hatten und ich ihn zweimal auf Abstand drücken mußte, verschwand er glücklicherweise in den Weiten der Diskothek. Froh, diese Begegnung hinter mich gebracht zu haben, machte ich mich 15 Minuten später auf Richtung Bar, um noch einen Drink zu bestellen.
Und schwups - stand er schon wieder an meiner Seite. Scheinbar ein ausgeprägtes Kurzzeitgedächtnis - sofern überhaupt irgendeine Form von Intelligenz vorhanden schien. Daraus entwickelte sich dann folgendes Gespräch.
"Hey Du. Also. Wir könnten jetzt ein Bier zusammen trinken."
"Ich hab schon ein Bier. Danke"
"Ja, aber du weißt schon - ein Bier. Also wir hier jetzt."
"Ähm. Ja. Bestell dir halt eines, dann stoßen wir ganz zivilisiert an und jeder trinkt sein Bier."
Er, näher an mein Ohr rückend und mir tief in die Augen schauen:
"Also. Wärst du meine Freundin, würde ich sagen, wir haben ein Kommunikationsproblem."
Ich mich ihm zuwendend, einen Schluck aus meiner Bierflasche nehmend:
"Wenn du mein Freund wärst, wäre ich lobotomiert."
Unverständlicher Blick und Abgang.
Ich glaube, dass hat er nicht verstanden. Wie auch immer, Ziel erreicht, er suchte sich ein neues Opfer. Was will frau mehr.
Filmzitate die 2.
Das hat ja wunderbar geklappt beim letzten Mal. Aber irgendwie war's wohl zu einfach. Im übrigen läßt sich folgendes Zitat auch sehr gut auf meine aktuelle Situation beziehen, ich glaube, ich muss das noch mal in einem Gespräch anbringen:
"Don't tell me you're innocent. Because it insults my intelligence and makes me very angry ..."
Ein herrliches Zitat aus einem hervorragenden Film.
Und ein perfekter Ausspruch für eine perfekte Filmszene, die wahrscheinlich nicht jeder behalten hat, sofern man den Film überhaupt gesehen hat:
"Not the boots!"
Wenn ihr das wirklich schnell rausfindet, seid ihr gut. Naja. Der erste ist eigentlich einfach. ;)
Mittwoch, November 29, 2006
Quizfrage
Hm. Schon wieder fast ein Monat rum und ich bin nicht dazu gekommen zu schreiben. Dafür hab ich die neue Staffel 24 gesehen. War nett. Und weil der Tag heute eigentlich gut war, ich aber schlecht drauf bin, hab ich mir einen meiner Lieblingsfilme angesehen.
Zwei Zitate:
"I have lost something. I'm not exactly sure what it is, but I know I didn't always feel this... sedated. But you know what? It's never too late to get it back."
"I'm looking for the least possible amount of responsibility."
Wer's rausfindet schreibt mir am besten eine Mail oder ruft mich an, da ihr ja nicht die großen Kommentatoren seid. ;)
Samstag, November 04, 2006
Marketing for the win!
Eine sehr schöne Marketing-Idee ist das Entwickeln von sogenannten Erlebniswelten. Damit meint man: Kaufen sie dieses Produkt und schon erleben sie eine völlig neue Welt, abseits des bekannten öden Alltags. Und weil viele Menschen eben nicht in die Karibik zum Duschen fahren können, kaufen sie eben ein bestimmtes Duschgel und erleben das volle "Karibikgefühl" morgens unter Dusche. Oder man kauft ein Auto und fühlt sich viel jünger, wie jüngst Sean Connery in einem Werbespot.
Soweit so gut. Aber mal ehrlich, wenn ich im Supermarkt auf der Suche nach einem ordinären Malven- und Hagebuttentee bin und dabei geschlagene 10 Minuten vor dem Teeregal verbringen muss, gefangen zwischen "Romeo & Julia", "Süße Affäre", "Süße Verführung", "Arabian Moon" , "Salsa" und "English Style", dann geht das ganze doch irgendwie entschieden zu weit. Ich will verdammt noch mal einen ganz normalen Tee! Und meine Vorstellung dabei beschränkt sich langweiligerweise eher auf einen grauen Novembernachmittag zuhause, mit einem spannenden Buch und einem leckeren, dampfenden Malventee, gesüßt mit etwas Honig, während draußen alles nass, kalt und grau ist.
Wenn ich Romeo & Julia erleben will, lese ich Shakespeare oder gehe bestenfalls ins Theater. Die süße Affäre werde ich wohl kaum teetrinkend allein zuhause erleben. Arabische Mondnächte erinnern mich vielleicht an Märchen aus 1001 Nacht jedoch viel mehr an übersüßten Pfefferminztee, Salsa und Tee, die Verbindung kann ich leider gar nicht mehr herstellen und auch der "english Style" Tee mit einem Anflug von Bergamotte erinnert mich nur an die Teesorte Earl Grey.
Erlebniswelten gut und schön, manchmal allerdings will ich gar nichts erleben, sondern nur meinen verdammten Hagebuttentee kaufen.
Dienstag, Oktober 24, 2006
Montag, Oktober 23, 2006
Denkwürdig menschlich
Ich stelle immer wieder fest, dass meine verschiedenen Gemütszustände wahrscheinlich schon tausende Menschen vor mir gehabt haben - es spiegelt sich wider in Bildern, Liedern und Büchern.
Das beruhigt im ersten Augenblick.
Bei näherer Betrachtung jedoch, stellt sich etwas Trauer darüber ein, dass die Menschheit im allgemeinen seit tausenden von Jahren scheinbar nichts dazu gelernt hat. Zwangsläufig führt dieser Gedanke dann zu der Frage: "Warum sollte sich heute etwas ändern?"
Die Antwort habe ich noch nicht. Jedoch würde sie heute Abend wohl so ausfallen:
"Daran wird sich nichts ändern - alles bleibt, wie es ist und schon immer war."
Morgen früh sieht das wieder ganz anders aus. Resignation ist nicht meine Sache! Außerdem kann man einen Umstand nicht ändern, wenn man ihn einfach akzeptiert. Andererseits wäre es vielleicht auch eine Form der Intelligenz, sich einzugestehen, dass sich wirklich nichts ändert. Schließlich haben sich daran schon wirklich große Denker versucht. Mehr oder weniger erfolgreich. Außerdem hätte ich vielleicht mehr Zeit für andere Dinge und müsste sie nicht darauf vergeuden, über das Unabwendbare nachzudenken.
Das Dumme daran ist, dass man einen bereits gedachten Gedanken nicht einfach wieder löschen kann.
Meine Großmutter hätte dazu gesagt: "Kind, denk nicht soviel nach, dass bringt doch nichts."
Das erinnert mich an eine Begebenheit mit ihr, als ich ca. 6 Jahre alt war und ihr mit voller Überzeugung - und nicht ohne einen gewissen Stolz über die gewonnene Erkenntnis - erklärte, dass Gott meiner Meinung nach nicht im Himmel wohnt, sondern in jedem Menschen hier - dabei zeigte ich mit der Hand auf die Brust - tief drinnen ist. Sie schaute mich einen Moment schweigsam an und sagte dann:
"Das erzählst du besser keinem in der Schule, das behalten wir schön für uns."
Manchmal neige ich dazu, zu denken, dass sie wirklich weise war.
Der Spruch zum Montag
Nachdem ich mich dieses Wochenende mehr schlecht als recht durch die Tage und Nächte gegrämt habe, mit erheblicher Unterstützung der hauseigenen Whiskey Bar und musikalischer Untermalung von Bob Dylan und Tom Waits, hier mein Spruch zum verregneten Montagmorgen, der meiner Erkenntnis - zugegebenermaßer einer nicht gerade neuen Erkenntnis - vom Wochenende entspricht:
„Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug.“
Dies sagte Epiktet vor ca. 1900 Jahren. Wir können stolz sein, es hat sich bislang nicht viel verändert. Manche Dinge bleiben ewig erhalten.
Donnerstag, Oktober 19, 2006
Stromausfall
Ein Stromausfall im Unternehmen, sorgt für eine verbesserte Kommunikation im Büro, da eigentlich niemand arbeiten kann. Oder man stellt fest, dass es Leute gibt, denen man wirklich nichts zu sagen hat.
Montag, Oktober 16, 2006
Theorien
„Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch noch etwas Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. - Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist.“
Douglas Adams war einfach genial!
Geschäft ist Krieg*
Grabenkämpfe sind anstrengend, unnötig, meist ungemein langweilend und verursachen ein latent drückendes Gefühl in der Magengegend. Oder Kopfschmerzen. Meistens sogar beides. Die Frage ist, braucht das eigentlich jemand? Die Antwort kann nur "nein" lauten.
* Man sagt übrigens, es handelt sich dabei um ein japanisches Zitat. Ich habe dafür zwar keine Quelle gefunden, aber ich finde der Ausspruch paßt, ob nun japanisch oder nicht.
Samstag, Oktober 14, 2006
Heute morgen beim Friseur
Beim Friseur kann man sich ja nicht nur Haare in Form bringen lassen. Präsentiert wird ein weitreichendes Portfolio der Verschönerungsmaßnahmen. Neu im Programm:
Crash-Peeling mit Gentle Peeling Mask 15,50 Euro
Solche Angebote machen mir Angst.
Freitag, Oktober 13, 2006
Keine Lust auf schwarz
Irgendwie mochte ich das schwarze Design nicht mehr. Deswegen gibt's jetzt eine gefälligere Farbe. Nun muss ich zwar meine ganzen Links wieder neu machen, aber die waren ohnehin überarbeitungswürdig. Ich hege ja auch die Hoffnung, nach über einem Jahr mal generell mit der Arbeit an meiner Website anzufangen. Okay. War ein Scherz. Wahrscheinlich wird das vor meinem Urlaub im Dezember ohnehin nichts.
Donnerstag, Oktober 12, 2006
Ich bin das Zentrum meiner Welt
Und auch deiner. Es soll Menschen geben, die so denken. Wie ist das eigentlich, wenn man die Gewissheit hat, dass einen jeder abgrundtief hasst? Oder, um es etwas abzumildern, sagen wir, man ist anderen Menschen einfach gleichgültig. Und müßten sie nicht aus irgendwelchen Gründen mit einem zu tun haben, dann würden sie einen auch nie und nimmer treffen, geschweige denn, näher kennenlernen wollen. Ich glaube, ich würde mich nicht wirklich wohl damit fühlen.
Man stelle sich nur einmal vor, man hat einen Unfall und blutet langsam aus und jeder steht regungslos dabei, schaut einen emotionslos an und geht dann einfach weg. Wahrscheinlich würde man dann erst begreifen, dass man sich nicht alles kaufen kann. Andererseits ist es ein wirklich unwahrscheinliches Szenario. Dies lässt wiederum den beunruhigenden Rückschluss zu, dass man sich die ganzen ethischen und moralischen Sicht- und Handlungsweisen auch getrost schenken kann.
Conclusio: Sei egozentrisch, unmoralisch und ignorant! Freunde kann man kaufen - geht auch viel schneller und einfacher als Freunde zu gewinnen. Und falls der unwahrscheinliche Fall einmal eintritt, dass man auf andere angewiesen sein sollte; naja, shit happens! Die Leute konnte man ohnehin nie leiden.
Mittwoch, Oktober 11, 2006
Paradox
Irgendwie paradox, wenn einem so viele Gedanken durch den Kopf schießen, die man aber nicht zu Ende denken kann. Am Ende bleibt das Gefühl zurück, der Kopf ist voll, die Lösung weiter entfernt denn je und trotz der Fülle an Gedanken, Ideen und Bildern fühlt sich das an, wie ein großes Vakuum.