Ich für meinen Teil, bin ab sofort auf Geschäftsreise und erst wieder Freitag morgen zu erreichen.
Dienstag, August 26, 2008
Freitag, Mai 16, 2008
In eigener Sache!

Das wollte ich schon immer mal machen. Einen Blog-Eintrag mit der Headline "In eigener Sache!". Hört sich immer so gewichtig an. Und vor allen Dingen, um was - wenn nicht um meine eigenen Sachen, sollte es denn hier gehen? Egal. Eigentlich möchte ich nur ganz kurz meiner unbändigen Freude darüber Ausdruck verleihen, dass nun endlich - nach vielen Diskussionen über Text, Design, Übersetzungen und ach so vieles mehr - meine Firmenhomepage online ist. Juhuu!
Falls es jemanden interessiert, dann klicke die nette Person bitte HIER
Kritik ist natürlich auch immer willkommen (Hab ich das wirklich geschrieben??).
Und falls sich jemand über den Flattermann in diesem Post wundert, nun ja, gehört nun mal zu meinem Logo dazu. Warum das so ist, kann man auch auf der Homepage erfahren. Da zeigt sich eindeutig meine Schwäche für kleine Geschichten. Und ja, Fledermäuse sind super!
Mittwoch, Februar 27, 2008
Donnerstag, Februar 21, 2008
Wunder der Technik
Per Hand Telefon auswählen.
Spracheingabe ist aktiv.
Man brabbele die Nummer deutlich vor sich hin, etwa so:
„Nuuuuuulll.“
„Aaaaaacht.“
„Zweiiiiii.“
Techno-Dame: „Null-Acht-Drei. Bitte bestätigen.“
Fahrer: „Nein!“
Techno-Dame: „Bitte Eingabe.“
Fahrer: „Nuuuuuulll – Aaaaaacht – ZWEIIIII“
Techno-Dame: „Null-Acht-Zwei“.
Fahrer: „Ja.“
Techno-Dame: „Bitte Eingabe.“
Fahrer: „Ähm.“
Sucht verzweifelt den Zettel mit der Nummer, da es sich um eine ausgedruckte Email handelt.
„Ah.“
Und weiter mit der Eingabe.
Nun ergibt es sich, dass, während man das Telefon bedient, leider der Straßenverlauf nicht mehr angezeigt wird. Die Techno-Dame wiederum ist nicht Multitasking fähig, was bedeutet, sie kümmert sich entweder um die Telefonnummer oder sie sagt an, wo man demnächst abbiegen soll. Der Fahrer wiederum ist aber mit der Nummerneingabe so beschäftigt, dass er die Ausfahrt verpasst. Dies wiederum resultiert in einem kurzen Aufblicken seinerseits auf das Ausfahrtschild, verbunden mit der Erkenntnis, die er dann auch laut ausspricht:
„Mist!“
Techno-Dame: „Wie bitte?“
Eins muss man ihr lassen, höflich ist sie ja.
Das Telefon wählt, zum Glück ist der Teilnehmer am anderen Ende offensichtlich nicht an seinem Platz, es hebt keiner ab. Das Navigationssystem schaltet wieder auf die Wegführung und Madame informiert uns im gleichbleibend liebenswürdigen Tonfall:
„Bitte wenden.“
Da ist man doch froh, dass die Technik unser Leben so viel einfacher und bunter gestaltet. Wunder der Technik eben.
Freitag, Februar 08, 2008
Kreativ-Vakuum
Maler kennen die Angst vor der weißen Leinwand, Schriftsteller die Angst vor dem weißen Blatt. Ich bin ja selten ängstlich, falle jedoch auch hin- und wieder in ein Kreativ-Vakuum. Sehr ärgerlich, wenn man eigentlich dafür keine Zeit hat, aber ein bombastisches Konzept zaubern soll. Nun ist das mit dem "bombastisch" eine Sache und das Schreiben eines Konzepts eine andere.
Ein Konzept beinhaltet ja auch bestimmte Basismodule, die wiederum alles sind, aber nicht wirklich kreativ - eher Handwerk. Dann grummelt man so vor sich hin und versucht angestrengt ein Feuerwerk zu produzieren. Vor dem geistigen Auge erheben sich Raketen in den Nachthimmel in tausend verschiedenen Farben und Formen, vielleicht denkt man auch an das Feuerwerk aus Herr der Ringe, welches die Zuschauerschar atemlos, mit großen Augen und offenen Mündern staunend und raunend zurücklässt. Soweit so gut. Man träumt so vor sich hin, sinniert und grinst sich einen, bis die Realität einen einholt und man merkt, dass man leider die Streichhölzer vergessen hat. Dann zerplatzt die mühsam erstellte Seifenblase und zurück bleibt besagtes Vakuum.
Also von vorne. Oder vielleicht doch erst einen Kaffee? Vielleicht erst ein Telefonat. Gute Idee, wenn einem nichts einfällt einfach mal ablenken. Dann führt man ein Telefonat, drei weitere Telefonate kommen rein, man schreibt gefühlte 100 Emails und am Ende ist man trotzdem unzufrieden, weil man zwar produktiv aber eben nicht kreativ war. Und das Konzept hängt wie ein mahnender Zettel mit einigen Gedanken, Ideen und seltsamen Zwischenkommentaren, von denen man gar nicht mal mehr genau weiß, wieso man sie überhaupt schrieb, vor einem rum.
Schlussendlich hab ich es dann gestern aufgegeben, mich mit dem Konzept zu vergnügen, es sollte einfach nicht sein. Und siehe da, heute fällt mir eine Menge ein und ich kann es fast runterschreiben. Ich hab sogar Zeit für diesen seltsamen Blogeintrag.
Aber jetzt ist erst einmal Zeit für einen Kaffee in der Sonne. Ach, dass Leben kann hin- und wieder so wunderbar sein, wenn man es nur lässt.
