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Dienstag, August 04, 2009

Frontal dabei!

Nachdem Frontal ja immer als Vorreiter in Sachen bester journalistischer Berichterstattung gilt, hab ich dort mal den Newsletter abonniert. Und heute abend ist es mal wieder soweit.

Man darf sich sicher auf eine ausgewogene und gut recherchierte Sendung freuen.

Glaub ich.

Vielleicht.

Oder auch eher nicht. Abwarten.

Andererseits liegt die Zielgruppe des ZDF ohnehin bei 60+, die spielen ja bekanntlich eher selten.



Gefangen in der virtuellen Welt - Immer mehr Erwachsene von Online-Spielsucht betroffen


*(Ein Vorgeschmack!)*

Sie klinken sich aus dem realen Leben aus, brechen mit der Familie, ignorieren Freunde, scheitern im
Studium, gehen nicht mehr zur Arbeit: Immer mehr Jugendliche und auch Erwachsene verfallen aktuellen
Studien zufolge der Online-Spielsucht. Vor allem virtuelle Rollenspiele ziehen weltweit Millionen
Computerspieler in ihren gefährlichen Bann.

Besonders Zeit fressende Rollenspiele wie "World of Warcraft" (WoW) haben einen hohen Suchtfaktor,
dem in Deutschland schon mehrere zehntausend Spieler zum Opfer gefallen sind. Das Spiel arbeite mit
einem ausgeklügelten Erfolgs- und Belohungssystem, erklärt der Suchtforscher Dr. Bert te Wildt von
der Medizinischen Hochschule Hannover. Online kämpfen "Gilden" von jeweils einigen Dutzend anonymen
Spielern gegen finstere, virtuelle Fabelwesen, nach dem Motto: Nur gemeinsam sind wir stark - es sei
der perfekte Beziehungsersatz, so Wildt. Das wirkt unglaublich attraktiv gerade bei unglücklichen
Menschen, die ihre bisherigen Misserfolge verdrängen und vergessen wollen.

Im Chat ab 21.45 Uhr: Dr. Bert te Wildt, Psychiater und Suchtforscher an der Medizinischen
Hochschule Hannover; Dr. Volker Kielstein, Leiter der Magdeburger Tagesklinik an der Sternbrücke
sowie Christoph Hirte von der Elterninitiative "Rollenspielsucht.de"!

Donnerstag, November 06, 2008

World of Workcraft

Heute morgen im Raid-Forum gesehen - ist zwar schon alt, aber trotzdem nett. :)

Und da sich der Trailer leider nicht sinnvoll hier einbetten läßt: *Klick mich*

Donnerstag, Oktober 02, 2008

Erfrischend.

Ist doch lustig, da will man sich Warhammer installieren und seinen Account anlegen und erhält als erstes die Meldung, dass die Emailadresse, die man einträgt, schon vorhanden ist.

Ach ja. Das ist ja mal erfrischend.

Ich möchte anmerken, dass ich es schlichtweg eine Frechheit finde, dass entweder GOA, Mythic oder wer auch immer meine Accountdaten aus DAOC Zeiten einfach beibehält. Woher ich das so genau wissen will? Weil kein Mensch eine derart bescheuerte Emailadresse hat, wie ich, die ich schlichtweg nur für Anmeldungen bei Spielen und Portalen benutze.

Und weiterhin möchte ich meinen Unmut darüber zum Ausdruck bringen, dass ich bei der Anmeldung zwar großzügigerweise anklicken darf, ob ich demnächst Newsletter von GOA, GOA-Partnern und/oder dem Warhammer-Team erhalten möchte. (Möchte ich nämlich mitnichten.) Dumm nur, dass nach dem Eintragen meiner Daten, die für die Anmeldung benötigt werden, ich auf die Bestätigungsseite weitergeleitet werde, wo irgendwer wie von Geisterhand einfach die Kreuzchen für die Newsletter gesetzt hat.

Ja hallo? Alles gut soweit? Wenn ich das nun rückgängig machen möchte, gehe ich wieder auf die Seite mit meinen Angaben, sehe, dass ich bei Newsletter keine Kreuzchen gemacht habe, bestätige und "schwups" sind sie wieder da.

Nicht nur, dass man meine Daten von vor weiß ich nicht wieviel Jahren einfach in die Warhammer Datenbank übertragen hat, nein, nun soll ich mich auch noch mit irgendwelchen Newslettern zuspammen lassen, die ich nicht haben will.

Leute, das ist eine Frechheit sondersgleichen. Eigentlich hab ich große Lust mich nicht zu registrieren und das Spiel schlichtweg zurückzuschicken. Und dabei möchte ich eigentlich keinen Hehl daraus machen, dass das PvP/RvR bei Daoc schon vor Jahren um Klassen besser war, als es bei WoW mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit je sein wird. Nebst der Tatsache, dass Warhammer prinzipiell ein coole Welt ist.

Ich überleg mir mal bis Morgen, ob die Vorschußlorbeeren ausreichen, dass ich mich derart verarschen lassen muss.

Mittwoch, September 17, 2008

Neulich in World of Warcraft



Und ich hab mich schon letzthin gefragt, warum diese Level 1 Gnomenansammlung in der U-Bahn von Ironforge so komische Taktiken über Raids am Zoramstrand austauscht...

Die ganze Geschichte - absolut lesenswert - bei Heise. Der geneigte Leser folge dem Gnomenlink.

Gnomenterror

PS. Und dank an den Raid-Kollegen, der den Link in unserem Forum gepostet hat. ;)

Montag, August 25, 2008

Brot, Spiele & Quartalszahlen

Wie wunderbar, dass die halbe Welt nun darüber diskutiert, wo die Games.com oder die Games Convention in 2009 stattfindet und wie wunderbar, wie viel Leute sich bereit erklären, nach Leipzig zu fahren. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass sich lt. einer Umfrage über 80 % der Branche doch definitiv für Leipzig ausgesprochen hat. Ein Jammer nur, dass die 80 % einen Marktanteil von 5 % haben – nun gut, dass war vielleicht etwas grob geschätzt.

Zitat:

Einer Umfrage des Instituts für Marktforschung Leipzig zufolge, die auf der diesjährigen Messe durchgeführt wurde, stimmt die Mehrheit der Branche und Besucher für die Fortführung der GC in Sachsen. Lediglich zehn Prozent der Aussteller befürworteten einen Ortswechsel nach Köln. Unter den Fachbesuchern teilten 13,2 Prozent diese Meinung. Auch die große Mehrheit der Privatbesucher sprach sich mit 82,1 Prozent der Stimmen für die Fortführung der Messe aus. „Das Bild ist eindeutig“, kommentierte Messechef Marzin die Umfrage-Ergebnisse.

Blabla! Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast und vor allen Dingen, traue nicht den Befragten auf einer Messe, die eigentlich zum letzten Mal stattfindet. Die beantworten solche Fragen nämlich auch gern mal unter dem Aspekt: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“ Ende 2009 erinnert sich ohnehin keiner mehr so genau daran, wer denn nun eigentlich für Leipzig stimmte.

Nun gibt es natürlich verschiedene Betrachtungsweisen, die man heranziehen könnte, die eine wirtschaftlicher, die anderer moralischer Natur. Unnötig zu erwähnen, welche man heutzutage auswählt, das Ergebnis steht ja auch schon fest. Köln ist sicher unter dem Aspekt einer Endverbrauchermesse eine gute Wahl, die mehr Besucher versprechen wird. Wobei ich meine, mich dunkel zu erinnern, dass das Games.com Konzept nicht unbedingt auf Endverbraucher ausgerichtet sein sollte – aber ich täusche mich ja auch mal gern. Für das international anreisendes Klientel macht nun der Standort Köln oder Leipzig nicht wirklich einen Unterschied, umsteigen werden sie wohl so oder so müssen, da dürfte wohl eher Frankfurt Zielflughafen sein. Die Messe Köln hat sich in den vergangenen Jahren ja eher schwer getan, mit Spielemessen und erst recht damit, eine solche aufzubauen. Wenn die Besucherzahl allerdings die 100 k übersteigen, kann man sich wohl wieder vorstellen, eine derartige Messe auch in Köln auszurichten, da ist man flexibel.

Schade ist so etwas, bedenkt man, dass kleinere Messen wie Leipzig oder Essen Spielemessen ausrichten und groß machen – aber wie jetzt im Falle von Leipzig – beim Gelingen nicht damit belohnt werden auch langfristig vom Erfolg und der eigenen Arbeit zu profitieren. Die Lorbeeren ernten die anderen. Und auch, das angeblich nur 10 % der Aussteller Köln statt Leipzig bevorzugen hilft hier wenig, wenn es sich hierbei um die Global Player handelt. Sein wir ehrlich, Leipzig mag kämpfen, aber ohne die Aussteller ist der Kampf eher aussichtslos, denn auch die kleinen Studios, Entwickler und Publisher werden dorthin gehen, wo die Großen spielen und dies wird nun mal Köln sein. Abzuwarten bleibt, ob die ganzen Besucher, die jetzt sagen „Ja Mensch, da geh ich nach Leipzig, die haben’s verdient“ – auch wirklich nach Leipzig fahren und sich in einem Jahr von heute noch daran erinnern. Ich glaube es nicht, aber ich lass mich ja gern überraschen.

Es ist schade. Es scheint aussichtslos, auch wenn die Leipziger der Absage des Verbandes mit ihrer sonntäglichen Pressemitteilung den Kampf erklären. Wird es etwas nutzen? Ich fürchte nein. Ist das gerecht? Nein, ist es nicht, aber wenn eine Branche zur Wirtschaftsgröße avanciert, geht’s nicht mehr um Moral, Gerechtigkeit und Anstand, sondern schlichtweg um den schnöden Mammon. Wir reden zwar von Spiel, Spaß & Unterhaltung, letztendlich geht es jedoch einmal mehr nur um Quartalszahlen. Mal sehen, wer am Ende den größten Gewinn einstreicht.

Mittwoch, April 30, 2008

Spieler mit Latenzschwierigkeiten


Fürs Protokoll: Ich verspüre mitnichten Latenzschwierigkeiten. Im Gegenteil, ich möchte sagen, ich bewege mich geradezu leichtfüßig und ohne jegliche Verzögerung durch die Welt. Also, vielleicht nicht im Spiel, aber ansonsten ist alles bestens.

Mittwoch, Februar 27, 2008

Outside und TK bei den Oscars


Oder die helle und die dunkle Seite der Macht. :)

Freitag, Februar 22, 2008

Games Convention: Von Leipzig nach Köln?

Das vermeldet zumindest die W&V.

Der BIU hat sich zwar noch nicht geäußert, aber Köln als Standort ist nun auch nicht wirklich eine Überraschung...

Auch wenn das Land Sachsen die Namensrechte "Games Convention" hält, ob das viel nutzt, wenn die Publisher alle nach Köln gehen?

Freitag, Dezember 14, 2007

Spielen ist Kinderkram

Manchmal hat man so den Eindruck, als könnten einige Leute zwischen Spiel und Realität nicht unterscheiden. Oder aber, sie sind alle Soziopathen und lernen erst durch das Spiel, sich mit anderen auseinanderzusetzen. Wie dem auch sei, in beiden Fällen gestaltet sich ein Spielen mit solchen Menschen durchaus schwierig.

Der Brockhaus definiert das Spiel so:

Spiel, 1. Tätigkeit, die ohne Zwang einer Pflicht lediglich aus Freude an ihr selbst ausgeführt wird; findet sich bei Tieren und Menschen. Das Spiel des Kindes beginnt mit der Beschäftigung mit sich selbst, ab dem zweiten Lebensjahr Kritzeleien und Gestaltungen formbaren Materials, zw. 4. und 6. Jahr Spiel mit Gegenständen (Funktions-S.), später bes. Gruppen-Spiel. Das Spiel hat entscheidende Bedeutung für die Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit (Motorik, Kreativität, Einübung sozialer Rollen); im Erwachsenenalter als Ausgleich und Entspannung.

Ich kann versichern, dass man in einem Online-Rollenspiel, welches eigentlich ab 12 Jahren freigegeben ist, teilweise auf Halbwüchsige und Erwachsene - zumindest der eigenen Altersangabe nach - trifft, die scheinbar über die "Beschäftigung mit sich selbst" noch nicht hinausgekommen sind. Somit ist ihnen natürlich auch kein Vorwurf zu machen, dass sie weder gute Gruppenspieler sind, noch, dass die Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit - hier im besonderen das Einüben sozialer Rollen - abgeschlossen ist.

Das Problem ist, dass sich dieser Sachverhalt auf den Punkt "Ausgleich und Entspannung" auswirkt, den ich eigentlich für mich beanspruchen wollte. Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass es mir keine Freude macht, ständig irgendwelche überflüssigen Diskussionen zu führen und dabei dann auch noch ständig aufmunternde Lollis zu verteilen, damit jeder bei Laune bleibt.

Mist. Naja, was soll's geh ich halt lesen.

Montag, Dezember 10, 2007

The cake is a lie!

Ich weiß, kennen die meisten schon, aber der Song ist soooo groß. Das Spiel natürlich auch - auch wenn es Nerven kostet. :)

Montag, Dezember 03, 2007

Journalisten sind der verlängerte Arm der PR

Kleiner Scherz! Bitte nicht gleich steinigen. Ich weiß ja, dass hier einige Journalisten lesen und die mögen mir die fiese Headline verzeihen. Wer mich kennt, weiß ja genau, dass ich sehr viel Wert auf guten Journalismus lege.

Aber aufgrund aktueller Vorkommnisse, muss ich nun leider auch einmal meinen Kommentar zu dieser Zweckbeziehung PR-Mensch/Journalisten loswerden. Als Journalist hat man es heute sicher nicht immer einfach. In den Redaktionen wird fröhlich der Headcount reduziert, aber der Umfang der Zeitungen/Magazine wird ja nicht weniger. Eine der Basisarbeiten des Journalismus, nämlich die Recherche, bleibt heute dank Zeitmangel auch mal gern auf der Strecke - ich persönlich finde, es gibt nichts schlimmeres, denn unfundiertes Palaver gibt es wahrhaftig genug. Doch zurück zum Thema. Weiterhin ist man natürlich gerade wenn man direkt über Produkte berichtet, wie zum Beispiel im Bereich Spiele, Hardware oder Automobile, auf den Hersteller angewiesen.

Und dann passiert folgendes:

Auf der einen Seite steht immer der Hersteller, der natürlich der Meinung ist, das Beste Produkt aller Zeiten zu haben - und selbst wenn er nicht der Meinung ist, wird er diese mit voller Inbrunst vertreten. Auf der anderen Seite steht ein Journalist, der die Pflicht hat, seine Leser relativ unvoreingenommen über die Qualität der Produkte zu informieren. So weit, so gut. Man kann nun darüber streiten, ob die Methoden, die einige Zeitschriften anwenden, um objektive Testergebnisse zu präsentieren, wirklich hilfreich und objektiv sind. Man kann auch darüber diskutieren, dass viele Tests - aller Test-Objektivität zum Trotz - nicht doch manchmal subjektiv ausfallen. Man kann und sollte darüber diskutieren, ob Unternehmen zu viel Einfluß auf Journalisten und Verleger haben, weil sie vielleicht von den geschalteten Anzeigen abhängig sind. Und genau hier kommen wir an dem Punkt an, der eigentlich nicht sein sollte.

Wenn ein Journalist ein Produkt testet und zum Ergebnis kommt, dass das Produkt totaler Müll ist, dann sollte er das auch sagen können. Natürlich nur unter der Prämisse, dass er das auch nachvollziehbar erklären kann, journalistische Allmachtsfantasien haben in Reviews nämlich in der Regel nichts zu suchen.

Komisch wird es natürlich dann, wenn der Journalist wegen einer schlechten Rezension gefeuert wird.

Editor fired over Kane Lynch Review

Jetzt stellt sich mir als Leser eigentlich ja nur noch eine Frage: Wie zuverlässig sind Reviews von Magazinen, die ihre Redakteure feuern, wenn die Review-Scores leider nicht mit dem Anzeigenvolumen in die Höhe schnellen?

Ach, ich mag eigentlich gar nicht drüber nachdenken.

Ich möchte an dieser Stelle auch gern einmal darauf hinweisen, dass ich in meiner Jugendzeit mit dem Gedanken gespielt habe, Journalist zu werden. Warum wollte ich das? Natürlich nicht, weil man als Journalist so viele nette Geschenke bekommt. Nein, ich wollte das, weil ich irgendwann natürlich "All the Presidents Men" gesehen habe. Es hatte ein bisschen etwas mit Revolution zu tun, damit ein wenig aufsässig zu sein, aber vor allen Dingen damit, dass es Dinge gibt, die man nicht durchgehen lassen darf. Investigativer Journalismus ist sicher nicht immer so aufregend wie beim Duo "Woodstein", aber es erfüllt einen Zweck. Nämlich den, dass in einer Demokratie vielleicht jeder versuchen kann, die Allgemeinheit zu bescheißen, dass es aber eine einigermaßen neutrale Instanz geben sollte - und das war glaube ich auch einmal die Idee der Pressefreiheit - die Produkte, Taten, Geschehnisse oder was auch immer von allen Seiten beleuchtet.

Und was ist daraus geworden? Ein großes Geschäft der Eitelkeiten und Finanzer. Ach, nu bin ich frustriert...

Zum Abschluss:

"Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt."

Samstag, Oktober 20, 2007

Was mir gerade noch einfällt...

An die angemeldeten Besucher für Silvester:


Ich finde es wird Zeit für eine Partie Last Stand! Also bereitet euch doch seelisch und moralisch mal darauf vor. :P



An alle, die leider Silvester nicht bei mir verbringen, nein, ich verkaufe keine Space Hulk, das Foto hab ich gegoogelt, weil ich zu faul war in den Keller zu laufen und selbst eins zu machen. Verkaufsanfragen sind somit zwecklos und meine Space Hulk könnt ihr nicht haben!

Mittwoch, September 05, 2007

Kun*den*dienst

Laut Wahrig:

Dienst für den Kunden, z. B. Transport von Waren; Betreuung techn. Geräte durch den Hersteller od. Verkäufer gegen Entgelt.

Direkt darunter findet sich im übrigen:

kun*den*freund*lich (Adj.) vorteilhaft für den Kunden, den Bedürfnissen des Kunden entgegenkommend; ...

Man könnte nun lapidar fabulieren, dass es sich beim Kundendienst wortwörtlich um den „Dienst am Kunden“ handelt. Das führt jedoch zu weit. Auch die weitverbreitete Annahme, der Kundendienst sei kundenfreundlich, steht in keinem kausalen Zusammenhang – wenngleich die Wörter im Wahrig aufeinander folgen.

So ist es nur folgerichtig anzunehmen, dass, wenn ich für ein Onlinespiel zahle und etwas nicht funktioniert, mir der Kundendienst weiterhilft – wenn auch nicht zwangsweise freundlich. Es ist realistisch, wenn auch nicht wirklich Service orientiert, dass ich – und neun andere Leute – ungefähr 45 Minuten lang auf diese Hilfe warten müssen, um dann mit den Worten „da kann ich nix machen“ abgespeist zu werden.

Wie in vielen Fällen von Willkür, sind auch hier persönliche Reaktionen nur begrenzt durchführbar. Körperliche Züchtigungsmaßnahmen gegen die Service-Schnecke sind leider nicht erfolgsversprechend, da man ihn/sie gar nicht finden wird. Jegliche verbale Attacken sollte man auch vermeiden, denn Kundendienstmitarbeiter sind Gott gleich zu setzen, somit ebenso unsichtbar wie auch allmächtig.

In unserem Fall hat einer der Spieler den rettenden Einfall schon nach 17 Minuten Wartezeit auf Mr. Allmighty, somit konnten wir dann nach 48 Minuten weiterspielen. Da bewahrheitet sich wohl der alte Spruch: „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.“

Wahrscheinlich steht im Wahrig demnächst:

Kun*den*dienst*mit*ar*bei*ter – Göttliches Wesen, Lichtgestalt der Wirtschaft. Allgegenwärtig, jedoch nie dann, wenn sie gebraucht werden. Ähnlich der Muse beim Künstler, sorgen sie dafür, dass der Kunde seine Problem selbst erkennt und in einem Anflug von Genialität selbst löst.

Donnerstag, August 30, 2007

Ich hab's versucht...

Ich hab mir auf die Zunge gebissen, mich mit allen erdenklichen Spielen, Büchern, Filmen abgelenkt, ich war Joggen, Radfahren, hab geschrieben, gearbeitet; aber ich muss es einfach sagen:

Wie kann irgendwer eigentlich allen Ernstes auf die Idee kommen ein Spiel mit einer weiblichen Hauptdarstellerin WET zu nennen? Spekuliert man hier irgendwie auf die neue Zielgruppe aus dem Rotlichtmilieu? Und man bedenke die Marketing-Möglichkeiten! Der Begriff "WET-T-Shirt-Contest" bekommt ein völlig neue Bedeutung!Oder nicht?

Vielleicht steht WET aber auch nur für "Whether it Entertains or noT". Oder "Welcome Extraterrestrials on Tuesdays". Vielleicht steht's allerdings auch nur für die perfekte Symbiose aus heftigen Schießereien und todesmutiger Akrobatik. Hört sich zwar auch nach einem "heftigen" DVD Klappentext an, aber ich bin mir sicher, die Frau reißt was.

Hm. Irgendwie muss ich gerade an die Szene in Jackie Brown denken, wo nette Mädels mit heißen Öfen waffenbegeisterten Amerikaner die neusten Schießeisen vorstellen. Aber ach, das ist ja alles völlig aus dem Nichts gegriffen. Schönen Donnerstag noch allerseits.

Mittwoch, Juni 27, 2007

Ich freu mich so, dass es überall Idioten gibt

Und überhaupt, diese Unterhaltungen im Handelschat sind doch immer wieder eine Freude. Vor allen Dingen, bei solch ausgefeilten Charakternamen...


Mittwoch, Mai 30, 2007

Dienstag, Mai 15, 2007

Wenn Spieler sich langweilen

Weil zum Beispiel ein Boss wieder mal verbuggt ist und man auf einen willigen Gamesmaster warten muss, der die Sache dann wieder hinbiegt, neigen Spieler von Zwergen zu komischen Aktionen.




Zum Beispiel leicht bekleidetes tanzen, auch wenn anderen Mitspielern zuhause dadurch die Pupille wegbrennt. Egal! Da müssen die durch. Mein Zwerg ist der in der Mitte, der auch seinen Gildenrock ausgezogen hat, um die weibliche Nachtelfen-Priesterin zu beeindrucken, die aber leider gleich nachdem ich anfing eine 10 Minuten Pause einlegte. Naja, hat sicher nix mit mir zu tun. Muss an Balum (rechts) oder Dagger (links) gelegen haben.




Ich muss mal quengeln

Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass mir mal wieder alles nicht schnell genug geht.

Auf der Arbeit...

... kommt man nicht weiter. Na gut. Das ist ja nix neues. Aber es nervt. Ich hasse Stillstand.


Mit meinem neuen Projekt...

... komm ich nicht weiter. Es fehlen zu viele Komponenten. Ok. Man arbeitet dran. Und das wird sicher auch was. Aber ach. Das dauert alles so elendig lange.


Beim Spielen...

... langweilt mich WoW. HdR find ich nicht so ansprechend. Warhammer Online ist noch nicht released. Warum eigentlich nicht... Ich will eine Beta. Sofort.


Ansonsten möchte ich anmerken, dass ich ganz tolle Freunde habe! Und ganz tolle Geschäftspartner!

Muss ja auch irgendetwas positives geben.

Samstag, April 21, 2007

Was diese Woche so geschah...

Mr. Waters ist überragend. Ich liebe Pink Floyd noch immer, aber warum zur Hölle muss man ein Konzert nur mit Sitzplätzen ausstatten? Und warum sind die Deutschen auf Konzerten so verdammt unbeweglich? Egal. Das Konzert war großartig, die Musik war - nun ja - immer noch großartig, die Show war toll, nur das Publikum war irgendwie verdammt alt. Aber ich könnte mich auch täuschen. Obwohl, das würde die Komplettbestuhlung erklären.

Schockierend war mein Ausflug nach HdR Online. Und dabei hatte ich mich so darauf gefreut. Vielleicht hätte ich keinen Hobbit machen sollen. Die Charakerauswahl war Schuld daran, dass ich das Spiel in der Beta nicht länger als eine halbe Stunde gespielt habe. Aber hallo? Ein Hobbit mit Schuhen? Das kann man doch nicht bringen. Und dann noch Zwergenstoffstiefel. Die schrecken vor nichts zurück. Die Tatsache, das man Hobbits Schuhe verpasst, hat mich so schockiert, dass ich erst mal auf WoW umgeloggt hab. Tja. Und dann war die Beta zu Ende. Hobbits mit Schuhen! Ich fass es nicht...

Freitag, April 06, 2007

Karfreitag, 8:10 Uhr

Hm. Es ist Feiertag und ich bin - dank meines liebevollen Katers Crowley, der es für eine überragende Idee hält, das Katzenklo an diesem wunderschönen Morgen unter lautem Scharren zu demolieren - wach. Man könnte nun viele sinnvolle Dinge tun. Zum Beispiel, die Zeit lesen, die unten im Wohnzimmer liegt. Oder die Kräuter im Garten auspflanzen, die ich gezogen hab. Oder meine Malutensilien in Ordnung bringen. Oder das Buch weiterlesen, dass ich gerade angefangen habe. Oder den Hund wecken und joggen gehen.

Stattdessen sitz ich mit einer Tasse Kaffee hier und schreibe diesen Beitrag, während ich mich auf dem zweiten Rechner in WoW einlogge, um mich wichtigen Aufgaben zu widmen.

Ich bin ein Nerd.


Frohe Ostern!