Da hat sich jemand wirklich viel Mühe gegeben, Größenverhältnisse zu visualisieren. Unbedingt anschauen und ausprobieren.
*(Größe ist relativ)*
Montag, November 02, 2009
Auf die Größe kommt es nicht an!
Montag, September 14, 2009
Freiheit statt Angst und blutige Nasen
Die Demo Freiheit statt Angst fand am Wochenende in Berlin statt. Offensichtlich reagierten einige Polizisten etwas aggressiv auf die Nachfrage nach den Dienstnummern einiger Kollegen, die zuvor eine Verhaftung durchführten. Der CCC fordert jetzt "Nummernschilder für Polizisten", damit diese eindeutig identifiziert werden können.
Weitergehende Infos auf der CCC-Seite *(Chaos Computer Club)*
Und Berichte von Anwesenden inkl. Pressemeldung der Polizei bei *(Adrians Blog)*
*(SPON)* berichtete auch schon darüber.
Montag, Februar 23, 2009
Geh ins Licht!
Einige schlafen zurzeit nicht, weil sie Fasching feiern, die anderen, weil sie gern die Oscars schauen. Ich gehöre weder zur einen, noch - bedauernswerterweise - zur anderen Gruppe. Mich hat heute Nacht mein Sternchen wach gehalten - vielleicht hätte ich ihm den verniedlichenden Spitznamen nicht geben sollen, dann wäre er vielleicht nachts eher geneigt zu schlafen. Wie auch immer.
Nach drei Stunden Schlaf gehört man morgens zwangsläufig nicht zu den Menschen, die nach dem Morgensport gut gelaunt ihr Biomüsli löffeln und dabei noch die FAZ studieren. Wozu auch Morgensport, ich hab ja nachts genug zu tun.
Drei Stunden Schlaf, werden jetzt einige sagen, ist doch purer Luxus. Ja ja, wenn man das ein- oder zweimal macht! Wenn man sich aber nun schon mehr oder minder seit 5 Wochen schlaflos durch die Nacht wandelt, sieht das wieder ganz anders aus. Oder, wie viele Eltern anmerken, es hat schon seinen Grund, warum Schlafentzug auch unter Folter fällt. Aber darüber wollte ich ja gar nicht schreiben.
Nachdem ich also heute morgen mit einiger Mühe und aus zwei verquollenen Augen schauend meinen Kaffee schlürfte, während ich den Moderatoren des Morgenmagazins lauschte, weckte die Nachricht, dass mein "Lieblingsmagazin Frontal21" nun eine neue "Frontfrau" bekommt, mein Interesse. Natürlich nebst der Nachricht, dass man Heath Ledger posthum einen Oscar verlieh, was aber ohnehin klar war. Wenn man tot ist, ist so ein Blechmann viel einfacher verliehen, derjenige wird wohl kaum wieder nominiert. Ich schweife ab, das muss am Schlafentzug liegen. Also. Theo Koll moderiert nicht mehr Frontal21 - für diejenigen, die ihn nicht kennen, dass ist der Herr mit korrekt angelegten Fönwelle, siehe auch hier: *(Ich hab die Haare schön!)*
Frontal21 hat sich in mein Bewusstsein geschummelt, als sie seinerzeit die netten Beiträge über Killerspiele brachten. Diese Beiträge waren damals schlichtweg schlecht recherchiert und allenfalls dazu gut, dass Frontal21 fortan bei mir unter "politisch angehauchter Boulevardjournalismus" lief.
Wenn ich dann heute morgen im MoMa - ja klar, es ist ZDF und somit Eigenwerbung, aber trotzdem ulkig - höre, dass Frontal21 "zu den Leuchttürmen des investigativen Journalismus gehört", kann ich nebst des Gefühls einer leicht aufsteigenden Übelkeit nur entgegnen: "Dann geht ins Licht und kehrt nie wieder!"
So ein Schmarrn... Leuchtturm des investigativen Journalismus. Entweder hat der Verfasser des Beitrages auch gerade Nachwuchs bekommen und existiert nur am Rande des Deliriums oder sie/er ist im Fasching versumpft und hat den Text für den Beitrag an der Bar geschrieben. Alles andere wäre definitiv nicht entschuldbar.
PS. Schönen Gruß an die Jungs von Warner, die ihren Vertrieb für Independent Filme eingestellt haben. Macht euch nix draus, dass Slumdog nun als bester Film ausgezeichnet wurde, wahrscheinlich hättet ihr auch damit kein Geld gemacht. Okay, war gelogen. Ich hoffe, dass die Jungs die den Film jetzt im Vertrieb haben schlichtweg mit Geld überhäuft werden. Gratulation!
Dienstag, November 18, 2008
Dienstag, November 04, 2008
Hamburg Mannheimer, kaiserlich Geld verbrennen!
Weil es so spannend ist und ich es so gnadenlos unverschämt finde: Wenn man bei der Hamburg Mannheimer - kaiserlich versichert, wir erinnern uns - eine Direktversicherung abschließt und in 2,5 Jahren knappe 4400 EUR einzahlt, dann bietet die Hamburg Mannheimer dem Versicherungsnehmer als Rückkaufwert 152 EUR an.
Gibt es eigentlich noch irgend jemanden auf diesem Globus außer mir, dem das ein wenig seltsam erscheint?
Freitag, Oktober 31, 2008
2.1, 8, 20
Schon seltsam, dass manchen Menschen eine gewisse Unverhältnismäßigkeit nie auffällt. Wenn man zum Beispiel heute morgen die Nachrichten verfolgt, fällt einem auf, dass die IG Metall zurzeit eine Erhöhung der Gehälter von 8 % fordert. Nun weiß man ja, dass die erste Forderung natürlich nie die Zahl ist auf die man sich am Ende einigt. Das Gegenangebot der Arbeitgeber sieht daher 2,1 % zzgl. einer Einmalzahlung vor. Ich gehe mal davon aus, dass wird es nicht werden.
Nun gibt es ja eine Menge Leute, die sich jetzt darüber aufregen, dass die Gewerkschaften so überzogene Forderungen stellen. Die gibt es immer. Mit ernstem Blick erklären diese einem gern, dass aufgrund der Finanzkrise natürlich die Nachfrage nach Produkten nachlässt, die Unternehmen weniger verdienen und überhaupt, man ja so etwas vorausschauend unternehmerisch betrachten müsse. Im übrigen ein absolutes Totschlagargument, da man dann nie eine Gehalterhöhung bekommen würde. Geht es dem Unternehmen gut, muss die Unternehmensleitung darauf achten, dass sie nichts für ihre Mitarbeiter ausgeben, da ja schlechte Zeiten kommen könnten; geht es dem Unternehmen nicht gut, gibt es ohnehin nichts zu verteilen. Soweit so gut. Irgendwer kluges hat dazu mal gesagt: Gewinne kapitalisieren, Verluste sozialisieren.
Ich für meinen Teil warte ja schon darauf, dass Herr Ackermann Stellen streicht, weil die Deutsche Bank ihren Gewinn ja fast halbiert hat! Nun ja, nicht ganz. Aber sie haben es geschafft, dieses Jahr "nur" einen Gewinn von 93 Millionen statt des Vorjahresgewinns von 1,449 Milliarden zu erreichen. Folgt man dem allgemeinen Argument der Arbeitgeber/Unternehmen, bedeutet dies, dass die Deutsche Bank in nächster Zeit Stellen streichen wird. Aber das ist ja ein ganz anderes Thema.
Und wenn man sich das alles so anhört und liest, kommt auf einmal der Bahnchef Mehdorn daher und erhält eine Gehaltserhöhung. Die zahlreichen Bonusvereinbarungen lassen wir jetzt mal außen vor, die irritieren ja nur. Und wie sieht so eine Gehaltserhöhung aus? 2,1 %? Vielleicht 3%? Oder greifen wir mal hoch: 5 %?
Nein. Das Gehalt des Herrn Mehdorn steigt von 750.000 im Jahr auf 900.000 EUR. Verglichen mit Herrn Ackermann sind das natürlich wirklich Peanuts, das entspricht ja eher seinem Monatsgehalt. Prozentual gesehen ist das allerdings eine Steigerung von 20 %. Na da möchte mal den Aufschrei hören, der durch die Republik geht, wenn eine Gewerkschaft mal 20 % Lohnerhöhung fordert. Wahrscheinlich ist das Argument, der Herr Mehdorn hat in den letzten Jahren keine Gehaltserhöhung bekommen. Ich gestehe, ich weiß es momentan nicht, da müsste ich mal recherchieren. Wenn aber Herr Mehdorn für seine - wollen wir doch mal hoffen - erfolgreiche Arbeit 20 % mehr Gehalt bekommt, dann sind das doch gute Aussichten für alle Bahner. Denn das müsste ja dann auch heißen, dass diese bei den nächsten Gehaltsverhandlungen auch 20 % mehr erhalten. Da sprechen wir natürlich eher von Gehältern in Höhe von 30.000 Euro, aber 20 Prozent sind 20 Prozent!
Glauben Sie nicht? Ich auch nicht. Und genau deswegen erscheint mir das alles etwas unverhältnismäßig. Aber ich glaube, die Diskussion darüber wird genau so schnell verpuffen, wie die Diskussion wer nun weshalb die Finanzkrise ausgelöst hat und wer letztendlich dafür bezahlt. Die Masse ist halt manchmal nicht nur dröge, sondern auch über alle Maßen vergesslich.
Montag, Oktober 20, 2008
500.000 EUR - Die Managerelite verarmt!
Eines der besten Argumente, gegen den Eingriff des Staates ins Bankengeschäft, konnte ich heute morgen beim Frühstück hören. Da wurde doch die Aussage getroffen, dass es unmöglich wäre, die Gehälter der Manager auf den lächerlichen Betrag von 500.000 EUR pro Jahr zu reduzieren, weil - und nun Obacht - man damit dafür sorgt, dass Manager die gutes leisten zu Banken wechseln, die sich kein Geld vom Staat leihen müssen und somit bessere Gehälter zahlen.
Ach so.
Kam mir irgendwie noch gar nicht in den Sinn, dass die Manager, die mitverantworlich für die Krise ihrer Bank sind, so dermaßen hochqualifiziert sind, dass sie gleich von anderen Banken, die zufälligerweise nicht von der Pleite bedroht sind, abgeworben werden... Und überhaupt, so der der nette Mann, dessen Namen ich vergessen habe, könne man die Verträge mit diesen hochbezahlten Damen und Herren ja nicht so einfach ändern und Ihnen das Gehalt kürzen. Da mag er Recht haben. Deswegen schlage ich vor, laßt doch die Bank pleite gehen, dann bekommen sie halt nichts. Wenn ich recht erinnere, entspricht das ja auch dem gängigen Argument der Arbeitgeber, wenn es um Gehälter geht ("Arbeitsplätze können nur erhalten bleiben, wenn die Kosten im Lohnbereich entsprechend sinken!" Oder so.).
Somit könnte man dann ja sagen, das ganze ist gerecht verteilt, da hat halt dann keiner mehr einen Job. Aber mir leuchtet das natürlich ein, von irgendwas müssen ja die Villen in der Schweiz, die Penthousewohnungen in Deutschland, das ganze Personal, der Fuhrpark samt Fahrer, die Privatschulen etc. etc. bezahlt werden. Da wirds eben mit 500.000 EUR im Jahr schon knapp.
Wir stehen vor einem der größten Probleme überhaupt, einer Tragödie von nahezu unfassbaren Ausmaßen: Unsere Managerelite droht zu verarmen! Oh mein Gott, was soll nur aus uns werden?
Donnerstag, September 18, 2008
Tolkiens "Herr der Ringe" wird fortgesetzt!
Lesen Sie jetzt, wie Aragorn die nächsten Jahrzehnte verbrachte, warum die Hobbits plötzlich keine Fußbehaarung mehr hatten und vieles erstaunliche mehr!
Genau. Und weil die Tolkien-Erben noch nicht genug Geld mit den Büchern, Filmen, Merchandise etc. gemacht haben, wird es eben auch einen weiteren Teil der Herr der Ringe Saga geben! Die Erben haben zugestimmt, dass ein bekannter aber noch nicht näher benannter Fantasy-Autor den epischen Roman im Sinne Tolkiens weiterführen wird.
Wie komm ich darauf?
Douglas Adams's increasingly inaccurately named Hitchhiker's Guide to the Galaxy trilogy is to be extended to six titles, after Adams's widow Jane Belson sanctioned a project which will see children's author Eoin Colfer taking up the story.
Mehr gibt es hier:
Wie Douglas Adams einen 6. Teil der Trilogie Hitchhikers Guide to the Galaxy schreibt, den er nicht schreibt
Herrje. Wenn das Schule macht, steht zu befürchten, dass uns ein paar abenteuerliche Fortsetzungen drohen...