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Dienstag, November 04, 2008

Hamburg Mannheimer, kaiserlich Geld verbrennen!

Weil es so spannend ist und ich es so gnadenlos unverschämt finde: Wenn man bei der Hamburg Mannheimer - kaiserlich versichert, wir erinnern uns - eine Direktversicherung abschließt und in 2,5 Jahren knappe 4400 EUR einzahlt, dann bietet die Hamburg Mannheimer dem Versicherungsnehmer als Rückkaufwert 152 EUR an.

Gibt es eigentlich noch irgend jemanden auf diesem Globus außer mir, dem das ein wenig seltsam erscheint?

Donnerstag, Oktober 02, 2008

Erfrischend.

Ist doch lustig, da will man sich Warhammer installieren und seinen Account anlegen und erhält als erstes die Meldung, dass die Emailadresse, die man einträgt, schon vorhanden ist.

Ach ja. Das ist ja mal erfrischend.

Ich möchte anmerken, dass ich es schlichtweg eine Frechheit finde, dass entweder GOA, Mythic oder wer auch immer meine Accountdaten aus DAOC Zeiten einfach beibehält. Woher ich das so genau wissen will? Weil kein Mensch eine derart bescheuerte Emailadresse hat, wie ich, die ich schlichtweg nur für Anmeldungen bei Spielen und Portalen benutze.

Und weiterhin möchte ich meinen Unmut darüber zum Ausdruck bringen, dass ich bei der Anmeldung zwar großzügigerweise anklicken darf, ob ich demnächst Newsletter von GOA, GOA-Partnern und/oder dem Warhammer-Team erhalten möchte. (Möchte ich nämlich mitnichten.) Dumm nur, dass nach dem Eintragen meiner Daten, die für die Anmeldung benötigt werden, ich auf die Bestätigungsseite weitergeleitet werde, wo irgendwer wie von Geisterhand einfach die Kreuzchen für die Newsletter gesetzt hat.

Ja hallo? Alles gut soweit? Wenn ich das nun rückgängig machen möchte, gehe ich wieder auf die Seite mit meinen Angaben, sehe, dass ich bei Newsletter keine Kreuzchen gemacht habe, bestätige und "schwups" sind sie wieder da.

Nicht nur, dass man meine Daten von vor weiß ich nicht wieviel Jahren einfach in die Warhammer Datenbank übertragen hat, nein, nun soll ich mich auch noch mit irgendwelchen Newslettern zuspammen lassen, die ich nicht haben will.

Leute, das ist eine Frechheit sondersgleichen. Eigentlich hab ich große Lust mich nicht zu registrieren und das Spiel schlichtweg zurückzuschicken. Und dabei möchte ich eigentlich keinen Hehl daraus machen, dass das PvP/RvR bei Daoc schon vor Jahren um Klassen besser war, als es bei WoW mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit je sein wird. Nebst der Tatsache, dass Warhammer prinzipiell ein coole Welt ist.

Ich überleg mir mal bis Morgen, ob die Vorschußlorbeeren ausreichen, dass ich mich derart verarschen lassen muss.

Donnerstag, April 24, 2008

Demnächst in ihrem Kino!

Der neue Spot von AI zum Thema Waterboarding. Würde mich nicht wundern, wenn einigen Kinobesuchern beim Betrachten das Popcorn aus der Hand fällt...

Zitat aus dem "Independet" von Kate Allen, Chefin der britischen Sektion von Amnesty International: "Unser Film zeigt genau das, was die CIA gerne geheim halten möchte - den grausamen Anblick eines fast ertränkten Menschen." Für ein paar Sekunden, fügt sie hinzu, hätten die Macher des Films das Waterboarding wirklich praktiziert. "Selbst für diese wenigen Sekunden ist der Anblick entsetzlich. In der Wirklichkeit aber - in einem geheimen Gefängnis, wo niemand ist, der eingreift - ist es noch viel, viel schlimmer."

Daher wahrscheinlich auch die url: www.unsubscribe-me.org

Den kompletten Artikel zum Thema findet man auf SPON Klick mich


68.5

Seit die Bild-Zeitung gestern auf der Titelseite diskret darauf hingewiesen hat, dass wir alle demnächst bis zu unserem 68.5 Lebensjahr arbeiten müssen, ist das Thema "Alte zurück zur Arbeit" wieder in aller Munde. Vielleicht hatte sich der Axel-Springer Verlag aber auch mit den öffentlich rechtlichen abgesprochen, die ja zurzeit das Thema "Alter" in einem Special aufarbeiten.

Wie auch immer.

Prinzipiell ist es sicher für viele wünschenswert sehr lange zu arbeiten, wenn man nicht gerade bei Opel am Band steht. Ich verstehe nur die Diskussion nicht so wirklich. Wenn ich recht informiert bin, werden "die Jungen" immer weniger, "die Alten" hingegen immer mehr - man spricht von einer Überalterung unserer Gesellschaft. Ich hab jetzt keine Untersuchung zur Hand, die diesen Umstand bestätigt, habe allerdings auch nicht danach gesucht. Ich nehme diese Aussage einfach mal als wahr an.

Wahr ist im übrigen auch folgende Geschichte:

Da war mal ein Mann, der arbeitete über 25 Jahre in einer großen Baufirma. Kümmerte sich dort um die Erstellung der Werbematerialien. Die ging pleite - trotz fabelhafter politischer Unterstützung eines gewissen Herrn "Wer soll's denn machen? Sie etwa?". Das kommt vor. Da war er 55. Dann wurde er übergangsweise noch 3 Jahre für Aufräumarbeiten beschäftigt. Nicht gerade seiner Qualifikation entsprechend, aber was will man machen. Dann war 58. Und dann war er arbeitslos. In Rente gehen, ging noch nicht. Aber einen Job bekam er auch nicht.

"Zu alt."

"Zu unflexibel."

"Die wissen doch noch nicht mal, wie man einen Computer bedient."

"In dem Alter sind die doch ständig krank."

"Zu teuer."

Ein Hoch auf die Qualifikation, ein Hoch auf Erfahrung und Berufsjahre und ein Hoch auf das Renteneintrittsalter mit 68.5.

Das wird so schnell nicht kommen, wir haben ja erst mal die 67 beschlossen. Aber das Problem bleibt das gleiche. Wenn "die erfahrenen Alten" von keinem eingestellt werden, was nutzt dann diese ganze Debatte?

Nach Mindestlohn-Diskussion nun vielleicht jetzt eine "Altersquotenreglung" für Unternehmen?

Dienstag, Februar 05, 2008

Immer wieder erstaunlich

Es gibt manchmal so Tage, da kann ich mir selbst irgendwie nichts recht machen. Ich glaube, das liegt an meiner überzogenen Erwartungshaltung mir selbst sowie bestimmten Situationen gegenüber.

Manchmal liegt's vielleicht auch einfach daran, dass ich mir nicht gern was sagen lasse. Naja, dass ist so nicht ganz richtig. Man darf mir natürlich erst mal alles sagen. Allerdings höre ich nicht gerne Ratschläge, die ich ohnehin schon befolge, und schon gar nicht von Leuten, die ich nicht mag. Da muss ich mir dann auf die Zunge beißen und das wiederum ist äußerst unangenehm. Deswegen habe ich mich dazu entschieden, gute Ratschläge von Menschen die ich nicht leiden kann schlicht einfach und ergreifend zu ignorieren. Das funktioniert in der Regel ganz gut.

Und dann gibt's Tage, wie heute, da mag mir das einfach nicht gelingen. Und ich weiß nicht, woran das liegt. Dann ärgere ich mich doppelt. Einmal über vielleicht durchaus gutgemeinte Ratschläge, die ich schon zum zehnten Mal höre und das zweite Mal über mich selbst.

Und was macht man dann am besten? Genau. Ins Bett gehen, ein nettes Buch mitnehmen und die restliche Welt einfach mal aussperren.

Morgen ist auch noch ein Tag. Angenehme Nachtruhe.

Sonntag, September 23, 2007

Ist der Dalai Lama ein Terrorist?

Manchmal bin ich ja wirklich überrascht. Unsere Kanzlerin trifft heute den Dalai Lama (via SPON). Nun könnte man meinen, das wäre nichts ungewöhnliches. Ist es aber doch. Denn China mag diesen netten Mann überhaupt nicht. Ich persönlich mag ihn sehr gerne, auch wenn mir jetzt einige wahrscheinlich vorwerfen, auf der allgemeinen "Free Tibet" oder Buddismus-Welle mitzureiten. Ist mir egal, denn ich würde es sehr begrüßen, wenn Tibet wieder ein eigenständiger Staat wird, was ich aber leider nicht kommen sehe.

Politiker zeigen sich auch gern mit dem Dalai Lama - ist gut für's eigene Image. Meist empfangen sie ihn aber nicht mehr, sobald sie höhere politische Ämter inne haben. Dann wäre ein solches Treffen vielleicht immer noch gut für's Image, aber vielleicht nicht für die Beziehungen zum Lande China.

(An dieser Stelle sei noch schnell ein "Respekt, Frau Merkel" eingefügt!)

Da kommt einem doch der Verdacht, der Dalai Lama sei ein Terrorist. Wahrscheinlich versucht er nämlich mit hochgestellten Politikern aller Länder einen Komplott gegen China zu schmieden und Tibet mit aggressiver Waffengewalt zu befreien. Vor meinem geistigen Auge sehe ich eine Armee von 300 Mönchen gegen die chinesische Volksbefreiungsarmee (allein der Name, ach, ich sag lieber nichts weiter...) antreten und sie in blutigen Wellen Stück für Stück niederschmettern. Spätestens wenn dann einer der Mönche "For Sparta" brüllt, wird auch mir klar, dass es sich um ein sehr unwahrscheinliches Szenario handelt.

Der chinesischen Regierung offensichtlich nicht. Vielleicht haben sie recht. Mahatma Gandhi wurde von den Engländern anfangs ja auch als "kleiner Mann" verspottet. Allerdings fanden sie heraus, dass der "kleine Mann" die Massen mobilisierte. Ich glaube, Gandhi sagte mal so etwas wie: "Wenn ein paar tausend Engländer herausfinden, dass Millionen Inder nicht mehr mit ihnen zusammenarbeiten wollen, werden sie auch merken, dass sie hier nicht erwünscht sind."

Leider verfügt Tibet nicht über diese Millionen Menschen, die sich gegen über eine Millarde Chinesen erheben können. Sie können einfach nur langsam austerben. Die Menschen, ihre Kultur und vielleicht auch ihre Religion more info klick here .

Und die Zeit arbeitet für sie. Denn wenn dieser charismatische, kleine Mann mit dem netten Lachen einmal verstirbt, wird Tibet wahrscheinlich in der Versenkung verschwinden und von den Chinesen in bester Star Trek Borg Manier komplett assimiliert werden.

An dieser Stelle gilt mein Dank im übrigen auch noch einmal unseren werten Wirtschaftsvertretern, die gern in China produzieren. In einem Land, in dem die freie Meinungsäußerung als Gerücht existiert, in einem Land, dass günstig und profitabel produziert, weil die Arbeiter eben 20 Stunden am Tag arbeiten ohne solch lächerlichen Dinge wie Krankenversicherung und Sozialabsicherung, in einem Land in dem die Todesstrafe exisitert und auch durchgeführt wird, in einem Land, in dem es möglich ist, dass Menschen in Gefängnissen verschwinden und nie wieder auftauchen, in einem Land das Zwangsabtreibungen durchführt und so weiter und so fort. Schade eigentlich, denn China hat ja auch eine reiche Kulturgeschichte, auf die es zurückblicken kann.

Aber Moral und Ethik haben beim Geld verdienen nun mal nichts zu suchen.


Links zum Thema Menschenrechtsverletzungen in China:

Artikel in der FR zum Thema China und Olympia
China, ein Alptraum

Seite von Amnesy International, immer mit aktuellen Begebenheiten
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