Das war das erste Lied, das mir einfiel, als ein Freund mir eine SMS mit der Nachricht vom Tode von Ronnie James Dio geschickt hat. Heute morgen hab ich dann kurz überlegt, ob der gute Ronnie James eigentlich schon alt war, als ich seine Musik noch exzessiv gehört habe - also vor über 20 Jahren. Und kam zum Ergebnis, er muss alt gewesen sein! *hüstel*
Komisch an was man alles so denkt, wenn ein Musiker stirbt, dessen Musik man eben so kennt. Ich höre ja Dio heute auch noch hin- und wieder, nur eben nicht mehr so wie früher. Außerdem erstaunlich mit welchen Ereignissen man die Musik verbindet. Die Freunde von damals, die seltsamen durchgemachten Nächte, die wirren Gespräche, die Konzerte und überhaupt, war man ja der Rebell vor dem Herrn und - natürlich - missverstanden. Also eigentlich wie jeder Jugendliche.
Ach. Die Musik bleibt, Ronnie James geht. Und die Erinnerungen bleiben. War oft eine schwierige Zeit. Aber die Musik und die Freunde haben es total erträglich gemacht.
Danke dafür an Ronnie James und meine Freunde, die ich zum Teil heute noch habe. Ich lade hiermit offiziell zu einer Tasse Bier ein bei altbekannten Jugendklängen!
We're the last in line!
Montag, Mai 17, 2010
Heaven and Hell
Samstag, Mai 08, 2010
Wirre Nachtgedanken
Ich bin Nachtmensch mit wenig Schlaf. Freunde raten mir deswegen gern zu Baldrian. Oder einem Hefeschlaftrunk. Beides vergesse ich aber meist. Und weil ich zwar müde bin, aber mir zur Schlafenszeit meist einfällt, worüber ich am Tage nicht nachgedacht habe, liege ich dann im Bett und denke. Nicht weiter ungewöhnlich - tun wahrscheinlich viele Leute. Ist ja auch verlockend, denn es ist dunkel und ruhig. Da kommt man zur Ruhe und viele schlafen ein. Und andere denken vor sich hin. Gestern zum Beispiel fiel mir bei einem meiner nächtlichen Gedankengänge auf, dass um halb eins fröhlich ein Vogel sang.
"Oh", dachte ich, "eine Nachtigall." Bis dato war mir noch nie aufgefallen, dass wir dererlei Vögel hier haben. Also dachte ich weiter: "Ist es die Lerche oder die Nachtigall..." was mich daran erinnerte, dass ich meine Shakespeare-Sammlung mal wieder ausgraben und das ein oder andere lesen könnte. Dabei dachte ich aber auch, dass sich die Frage nach Lerche oder Nachtigall nicht stellt, wenn man verheiratet ist und seit Jahren zusammen wohnt. Frühmorgendliches und unbemerktes nach Hause schleichen entfällt. Irgendwie.
Die Nachtigall sang.
Und plötzlich dachte ich an Shrek und die Prinzessin, die so wundervoll mit diesem kleinen blauen Vogel singt, bis er platzt. Puff.
Ich versuchte, eine Verbindung zwischen Shakespeare und platzenden Vögeln herzustellen.
Die Nachtigall trällerte weiter.
Und das nächste an das ich mich erinnere, ist die die Lerche in Form meines Sohnes, der um viertel nach sechs sein Liedchen anstimmt.
Und da soll einer noch sagen, nachdenken hindert am einschlafen.
Dienstag, April 27, 2010
Ungerechtigkeiten allenthalben
Ich möchte kurz - nach Monaten der Abstinenz - anmerken, dass sich Mutter-Dasein und Nachtmensch-Dasein irgendwie nur schwer vereinbaren lassen.
Sonntag, Februar 28, 2010
Frühling!
Hach, genau das richtige Wetter, um sich in der Stadt, im Straßencafe sitzend den Milchschaum ins Gesicht wehen zu lassen. Herrlich.
Montag, Februar 01, 2010
Silberpfeil wird eingefärbt
Wenn *SPON* meldet, dass Schumi sich die Haare färbt, heißt das wohl, dass Schwarzkopf demnächst sein Logo auf dem Silberpfeil hat. Aber widerspricht sich das nicht irgendwie?
Dienstag, Januar 19, 2010
Und wie klug bist Du?
Dienstag, Dezember 22, 2009
Silence...Night!
Achmed the Dead Terrorist. Kennt jeder. Denk ich mal. Deswegen hier nun das Christmas-Special.
Montag, November 02, 2009
Auf die Größe kommt es nicht an!
Da hat sich jemand wirklich viel Mühe gegeben, Größenverhältnisse zu visualisieren. Unbedingt anschauen und ausprobieren.
*(Größe ist relativ)*
Das Internet: Verschwörungstheorie oder nicht?
Ärzte vor! Ich kenn mich da zu wenig aus. :) Aber ich lass mich ohnehin nicht impfen. Das Wort Genozid ist im übrigen in diesem Zusammenhang echt heftig. Auffällig ist, dass man über die Dame auch keinerlei Informationen findet, was für einen praktizierenden Journalisten etwas seltsam ist. Im Normalfall findet man doch immer ein Profil im Netz respektive Kontaktdaten. Dazu vielleicht auch mal dieser Link, eines *(Ungläubigen)*
Für mich bestätigt das erst einmal die Aussage, dass das Internet immer gern für Verschwörungstheorien genutzt wird, aber selten kann man wirklich Fakten finden. Aber wenn eine Aussage einigermaßen professionell daher kommt, dann prüft die irgendwie auch keiner mehr.
Mittwoch, Oktober 28, 2009
Plattenläden sind tückisch
Werbung hat ja so ihre Tücken. Ich zum Beispiel finde es total seltsam, wenn mir ein 20jähriges (?) Mädel etwas davon erzählt, dass sie früher in Plattenläden stand und den Verkäufern die Lieder vorsang, wenn sie nicht wußte, von welcher Gruppe die waren.
Also prinzipiell kann ich mich an solche Vorkommnisse auch erinnern. Aber ich bin ja doppelt so alt und damals gab's auch noch Plattenläden... Kann mir doch keiner erzählen, das die junge Dame überhaupt schon mal eine Platte in der Hand hatte. Nee, nee.
Mittwoch, Oktober 21, 2009
Mittwoch, September 30, 2009
"Ich bin wichtig!"
Ob Kino, Theater oder sonstige Aufführungen und Ereignisse, es gibt ja immer wieder Idioten, die so wichtig sind, dass sie ihre Handys nicht ausstellen. Andererseits gibt dies Schauspielern immer mal wieder Gelegenheit, mit dem Publikum zu interagieren.
Ach, da wär ich so gern dabei gewesen.
Montag, September 14, 2009
Freiheit statt Angst und blutige Nasen
Die Demo Freiheit statt Angst fand am Wochenende in Berlin statt. Offensichtlich reagierten einige Polizisten etwas aggressiv auf die Nachfrage nach den Dienstnummern einiger Kollegen, die zuvor eine Verhaftung durchführten. Der CCC fordert jetzt "Nummernschilder für Polizisten", damit diese eindeutig identifiziert werden können.
Weitergehende Infos auf der CCC-Seite *(Chaos Computer Club)*
Und Berichte von Anwesenden inkl. Pressemeldung der Polizei bei *(Adrians Blog)*
*(SPON)* berichtete auch schon darüber.
Sachliche Langeweile
Der Wahrig sieht das so: Du'ell Zweikampf; ein ~ auf Pistolen, Säbel; jmdm. zum ~ herausfordern [ < lat. duellem (ältere Form von "Krieg", volksetymolog. an duo "zwei" angelehnt ]
Wiki meint: Ein Duell (lat. duellum) ist ein freiwilliger Zweikampf mit gleichen, potentiell tödlichen Waffen, der von den Kontrahenten vereinbart wird, um eine Ehrenstreitigkeit auszutragen. Das Duell unterliegt traditionell festgelegten Regeln. Duelle sind heute in den meisten Ländern verboten.
Nun ja. TV-Duelle im Wahlkampf sind ja eine amerikanische Erfindung und somit natürlich nicht verboten (bei den Waffen bin ich mir nicht so sicher, wobei ich weder Herrn Steinmeier noch Frau Merkel mit einem Säbel hantieren sehen möchte. Oder vielleicht doch?) Aber das was es gestern mit viel Tam-tam im deutschen Fernsehen zu sehen gab, war wohl eher gepflegte Konsenslangeweile mit viel Sachlichkeit ohne jegliche konkrete Aussage.
Also eigentlich typisch deutsch. Die Sachlichkeit meinte ich.
Ansonsten kann ich nur sagen: Ich war so frei meinen Abend anderweitig zu verbringen und mir heute die Übersicht aus den Medien zu ziehen. Und siehe da, ich fand mich in meiner Entscheidung bestätigt.
Die Post
Wenn man von zuhause arbeitet, lernt man nach und nach alle Nachbarn samt ihrer Gewohnheiten kennen. Nicht, dass ich darauf so großen Wert legen würde.
Man glaubt ja gar nicht, wieviele Leute heutzutage scheinbar nur noch online einkaufen, aber dann nie zuhause sind, um ihr doofen Pakete auch entgegen zu nehmen. Und wir reden hier nicht von der arbeitenden Bevölkerung, die im Büro sitzt.
Außerdem entwickelt sich daraus auch das nicht zu unterschätzende Problem, dass man Leute kennenlernt, die man eigentlich gar nicht kennen möchte.
Aber was will man machen. Man ist halt Nachbar.
Mittwoch, September 09, 2009
Arroganz
Mir wurde letzthin doch wieder eine leicht unterschwellige Arroganz im Umgang mit gewissen Menschen unterstellt.
Ich möchte dies gern korrigieren.
Das Problem ist, dass es Leute gibt, die mich dermaßen langweilen, dass es mir schwer fällt, ihnen auch nur drei Sätze folgen zu können ohne einen Gesichtsausdruck absoluter Leere zu entwickeln, um den mich wahrscheinlich jeder Meditationsschüler beneiden würde.
Insofern kann man in diesem Zusammenhang vielleicht gar nicht von unterschwellig sprechen.
Dienstag, September 01, 2009
Walt Disney kauft Marvel
Und das ganze für einen Schnäppchenpreis von 4 Milliarden Dollar. Toll. Das heißt dann wohl: "Adieu ihr Actionhelden!" Angeblich will WD ja nur die Zielgruppe der männlichen Jugendlichen erreichen, die ihnen irgendwie auf dem Weg des Erfolgs abhanden kamen.
Aber ich weiß es besser! Das bedeutet das Ende für coole Antihelden. Paßt doch garnicht zum WD Image. Da ist doch alles immer hell, freundlich und noch hinzu politisch korrekt.
Hilfe. Die fantastischen Vier dann demnächst in freundlich, hellen Leinenbody (aber nicht zu sehr Body, weil - ach ich spar mir das...) und Wolferine muss ohnehin erst mal zum Friseur, der sieht so ungepflegt aus. Ja ja. Männliche Zielgruppe. Die Marketingabteilung bei Disney wird's schon richten.
Ich bin gespannt.


