
Liest man die Headline aufmerksam, läßt das nur einen Rückschluß zu: Der Verfasser der Anzeige hat sich das Gel offensichtlich auf den Kopf geschmiert.
Dienstag, August 26, 2008
Hirnmasse abnehmen - in nur 7 Tagen!
Montag, August 25, 2008
Brot, Spiele & Quartalszahlen
Wie wunderbar, dass die halbe Welt nun darüber diskutiert, wo die Games.com oder die Games Convention in 2009 stattfindet und wie wunderbar, wie viel Leute sich bereit erklären, nach Leipzig zu fahren. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass sich lt. einer Umfrage über 80 % der Branche doch definitiv für Leipzig ausgesprochen hat. Ein Jammer nur, dass die 80 % einen Marktanteil von 5 % haben – nun gut, dass war vielleicht etwas grob geschätzt.
Zitat:
Einer Umfrage des Instituts für Marktforschung Leipzig zufolge, die auf der diesjährigen Messe durchgeführt wurde, stimmt die Mehrheit der Branche und Besucher für die Fortführung der GC in Sachsen. Lediglich zehn Prozent der Aussteller befürworteten einen Ortswechsel nach Köln. Unter den Fachbesuchern teilten 13,2 Prozent diese Meinung. Auch die große Mehrheit der Privatbesucher sprach sich mit 82,1 Prozent der Stimmen für die Fortführung der Messe aus. „Das Bild ist eindeutig“, kommentierte Messechef Marzin die Umfrage-Ergebnisse.
Blabla! Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast und vor allen Dingen, traue nicht den Befragten auf einer Messe, die eigentlich zum letzten Mal stattfindet. Die beantworten solche Fragen nämlich auch gern mal unter dem Aspekt: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“ Ende 2009 erinnert sich ohnehin keiner mehr so genau daran, wer denn nun eigentlich für Leipzig stimmte.
Nun gibt es natürlich verschiedene Betrachtungsweisen, die man heranziehen könnte, die eine wirtschaftlicher, die anderer moralischer Natur. Unnötig zu erwähnen, welche man heutzutage auswählt, das Ergebnis steht ja auch schon fest. Köln ist sicher unter dem Aspekt einer Endverbrauchermesse eine gute Wahl, die mehr Besucher versprechen wird. Wobei ich meine, mich dunkel zu erinnern, dass das Games.com Konzept nicht unbedingt auf Endverbraucher ausgerichtet sein sollte – aber ich täusche mich ja auch mal gern. Für das international anreisendes Klientel macht nun der Standort Köln oder Leipzig nicht wirklich einen Unterschied, umsteigen werden sie wohl so oder so müssen, da dürfte wohl eher Frankfurt Zielflughafen sein. Die Messe Köln hat sich in den vergangenen Jahren ja eher schwer getan, mit Spielemessen und erst recht damit, eine solche aufzubauen. Wenn die Besucherzahl allerdings die 100 k übersteigen, kann man sich wohl wieder vorstellen, eine derartige Messe auch in Köln auszurichten, da ist man flexibel.
Schade ist so etwas, bedenkt man, dass kleinere Messen wie Leipzig oder Essen Spielemessen ausrichten und groß machen – aber wie jetzt im Falle von Leipzig – beim Gelingen nicht damit belohnt werden auch langfristig vom Erfolg und der eigenen Arbeit zu profitieren. Die Lorbeeren ernten die anderen. Und auch, das angeblich nur 10 % der Aussteller Köln statt Leipzig bevorzugen hilft hier wenig, wenn es sich hierbei um die Global Player handelt. Sein wir ehrlich, Leipzig mag kämpfen, aber ohne die Aussteller ist der Kampf eher aussichtslos, denn auch die kleinen Studios, Entwickler und Publisher werden dorthin gehen, wo die Großen spielen und dies wird nun mal Köln sein. Abzuwarten bleibt, ob die ganzen Besucher, die jetzt sagen „Ja Mensch, da geh ich nach Leipzig, die haben’s verdient“ – auch wirklich nach Leipzig fahren und sich in einem Jahr von heute noch daran erinnern. Ich glaube es nicht, aber ich lass mich ja gern überraschen.
Es ist schade. Es scheint aussichtslos, auch wenn die Leipziger der Absage des Verbandes mit ihrer sonntäglichen Pressemitteilung den Kampf erklären. Wird es etwas nutzen? Ich fürchte nein. Ist das gerecht? Nein, ist es nicht, aber wenn eine Branche zur Wirtschaftsgröße avanciert, geht’s nicht mehr um Moral, Gerechtigkeit und Anstand, sondern schlichtweg um den schnöden Mammon. Wir reden zwar von Spiel, Spaß & Unterhaltung, letztendlich geht es jedoch einmal mehr nur um Quartalszahlen. Mal sehen, wer am Ende den größten Gewinn einstreicht.
Montag, Juni 16, 2008
Happening im Autokino
Ins Autokino zu fahren ist nach wie vor ein Erlebnis, auch wenn die Bild- und Soundqualität natürlich bei weitem nicht so gut ist, wie in den Multiplex-Kinos. Lag es vielleicht daran, dass mir der Film nicht gefallen hat? Ich glaube nicht. Vielleicht hätte ich mir vorher Kritiken durchlesen sollen, tat ich aber nicht. Alles in allem, kann man wohl behaupten, dass "The Happening" ein schlechter Film, mit hin- und wieder durchaus schönen Bildern ist. Die Story hätte vielversprechend sein können, verkommt aber irgendwie zur Farce. Die Darsteller stolpern mehr recht als echt durch die dünne Handlung des Films. Zugegeben, ich bin kein großer Mark Walberg Fan, aber prinzipiell ist er für "the Happening" gut besetzt, da sein fehlender schauspielerischer Ausdruck sich perfekt mit den dünnen Dialogen ergänzt. Die weibliche Hauptrolle ist auch etwas undankbar, da sie eigentlich mehr oder minder nur weinerlich, dafür aber in Großaufnahme im Bild auftaucht. Nicht zu vergessen, dass Kind eines Freundes, das dieser zurückläßt, um seine Frau in einer Gegend zu suchen, die scheinbar schon - von was auch immer - befallen ist und die Menschheit in den Selbstmord treibt. Natürlich kommt besagter Freund auch um, was angesichts der Tatsache, dass es sich um einen Mathematiker handelt, der ständig die Ergebnisse irgendwelcher Wahrscheinlichkeitsberechnungen von sich gibt, um so kuriouser erscheint. Am Ende ist es dann ein, ja was eigentlich genau? Ein Umwelt-Horror-Movie? Wie auch immer, der Film wird sicher kein neues Genre gründen.
Oder in Kürze: Die Burger im Autokino sind große Klasse, den Film hätte man sich getrost schenken können, dr war sicher alles, aber kein "Happening". Am Sonntag schau ich mir Hancock an, ich hoffe, der ist besser.
Donnerstag, Juni 05, 2008
Herumlümmeln in Hauseingängen
Meine Terrasse ist gerade aufgerissen. Man müsse etwas am Mauerwerk dichten, hieß es. Das passiert natürlich allenthalben überall und ist nichts besonderes – sieht man von der Tatsache ab, dass Sommer ist und es in meinem beschaulichen kleinen Garten nun chaotisch aussieht.
Nun muss man wissen, dass ich ja wieder rauche und mir selbst auferlegt habe, dies nicht im Haus zu tun. Außer ich habe rauchende Freunde zu Besuch. Also gehe ich zum Rauchen gern auf die Terrasse, meist mit einem frischen Kaffee in der Hand. Das sind dann meine fünf beschaulichen Minuten, in denen ich rauchend und Kaffee schlürfend vor mich hin sinniere. Doch nun? Aus. Vorbei. Die Terrasse ist ein Krater.
Nun könnte ich einfach in der Zeit nicht rauchen. Tue ich aber natürlich nicht. Stattdessen gehe ich vor die Haustür. Und weil Sommer ist, sitze ich meist auf den Treppenstufen. Das hat wiederum irgendwie ein 40er Jahre Feeling zur Folge. Ich kann dort auf den Treppenstufen mit einer Zeitung, Kaffee und Zigarette verweilen, während mein Hund sich gegenüber auf den Grünstreifen in die Sonne legt und die Nase in den Wind hält. Nachbarn kommen und gehen, man grüßt, hält ein Schwätzchen, liest oder beobachtet die Umgegend.
Vor zwei Tagen saß ich abends draußen, es war sehr windig und für die Uhrzeit viel zu dunkel. In der Ferne sah ich Blitze über den Himmel zucken gefolgt von Donner. Es war warm und diese Spannung, die es nur vor Gewittern gibt, lag in der Luft. Ein Nachbar leerte seinen Briefkasten, als ein Blitz die Umgegend hell erleuchtete und er laut „Hola“ rief. Ich grüßte ihn mit einem freundlichen Winken, während mir die Haare schon ins Gesicht geweht wurden und erste Regentropfen vereinzelt auf die Erde fielen. Er lachte, grüßte zurück und rannte ins Haus.
Der Wind wurde stärker, das Donnern kam näher – kein Mensch war mehr draußen zu sehen. Da sah ich einen kleinen Igel, der von unserem Grundstück in eiligem Tippelschritt die Straße überquerte und sich ins Dickicht des Nachbargrundstücks verkrümmelte. Der wusste wohl, was gleich kommen würde. Und richtig, kaum war er im Unterholz verschwunden öffnete der Himmel seine Pforten und ein warmer Platzregen ergoss sich auf die Erde. Auch ich bin dann ins Haus gegangen. Die Zigarette war geraucht und es wurde doch recht ungemütlich im Hauseingang.
Aber für einen kurzen Moment dachte ich, was für ein Glück, dass die Terrasse gerade aufgerissen ist.
Dienstag, Mai 27, 2008
Gutmenschen. Wohin man schaut.
Der Spiegel respektive die Zeitschrift Capital verhalfen mir letzte Woche zu einer überragenden Erkenntnis. Auch Top-Manager und Politiker zahlen Steuern! Ist das nicht unglaublich? Nach all diesen bösartigen Berichten über die schwarzen Schafe, die sich ins Ausland abseilen oder unlautere Methoden dazu benutzen, hier in unserem blühenden deutschen Lande keine Steuern zu zahlen, nun endlich mal was positives.
Zum Beispiel der Porsche Chef Wendelin Wiedeking. Der Mann zahlt Steuern im zweistelligen Millionenbereich! Da er letztes Jahr ungefähr 60 Millionen Jahreseinkommen hatte, muss dann die Zahlung so bei 24 Millionen gelegen haben. Nehme ich an, so genau hat er das ja nicht gesagt. Aber wenn ich mal zugrunde lege, dass er ca. 40 % an Steuern zahlt, dann wird dies wohl der zweistellige Betrag sein. Laut Capital kann man zum Beispiel auch von der Einkommenssteuer des Adidas Chefs Hainer – das wären dann so ca. 2,5 Millionen Euro – ein Jahr lang das Lehrerkollegium eines Gymnasiums bezahlen. Und der Drogerieunternehmer Götz Werner finanziert mit seinen gezahlten sieben Millionen so rein theoretisch den Bau eines Fachhochschulcampus.
Das sind sicher auch so zwischen 40-53 % an Abgaben. Schlau wie ich bin, hab ich das nämlich alles genau nachgerechnet. Naja. Fast genau. Die Herren wollten leider nicht sagen, wie viel sie brutto verdienten. Wie auch immer. Wir halten fest, dass sie aller Wahrscheinlichkeit nach – oder zumindest in Relation gerechnet – genauso so viele Steuern zahlen, wie jeder einzelne Erwerbstätige in diesem Land. Ach was sag ich, die zahlen noch viel mehr! So ist das nämlich! Und wehe dem, der etwas anderes behauptet.
Und dabei wollten doch einige der Befragten gar nicht antworten, weil sie Angst hatte, dass dies ihren Ruf noch weiter schädigt. Also bitte, meine Herren. Wir – also das gemeine Volk – sind doch um jeden Wirtschaftsboss und Politiker dankbar, der hier überhaupt noch Steuern zahlt! Da kann man schon mal drüber reden. Ich gebe ja auch ganz offen zu, dass man von meinen gezahlten Steuern wohl nicht einen Fachhochschulcampus bauen kann.
Die Zeitschrift Capital hat ja auch weiterhin errechnet, dass das „am besten verdienende Tausendstel der Bürger mit Jahreseinkommen ab 548 k ein Zwölftel der deutschen Einkommenssteuerlast trägt. Damit nicht genug, kommt das oberste Hundertstel sogar für ein fünftel auf. Das Statistische Bundesamt weißt im übrigen aus, dass wir im 1. Quartal 2008 in Deutschland ca. 39,8 Millionen Erwerbstätige in Deutschland hatten. Wenn ich jetzt weiter davon ausgehe, dass es nur rund 500 Stellen in Deutschland im wirklich hohen Management gibt, bedeutet dass, dass ganze 500 Leute in Deutschland für etwas mehr als ein Fünftel der gesamten Steuereinnahmen sorgen. Unglaublich. Die Zeit der oberen 10.000 sind vorbei, es leben die oberen 1000!
Da wird einem doch erst einmal bewusst, wie wenig man selbst für die Gemeinschaft tut! Ich trage ja eigentlich zum Wohlergehen dieses Landes gar nichts bei! Und die anderen 39.798.900 Erwerbstätigen auch nicht. Oder nur im verminderten Maße. Oder kann hier einer von seinen Steuerzahlungen einen Uni-Campus finanzieren? Na also. Dann mal ganz fix etwas mehr Zurückhaltung üben.
Im übrigen kam mir gestern ein wirklich erstaunliches Gerücht zu Ohren: Spitzenpolitiker und Wirtschaftselite sollen auch MwSt. zahlen! Hat mich echt umgehauen. Die sind doch alle gar nicht so abgebrüht, wie man immer denkt. Wir steuern goldenen Zeiten entgegen!
Freitag, Mai 16, 2008
AFAIC: SNAFU *
Menschen reden gern in Abkürzungen. Das ist eine Tatsache. Gesprochene Abkürzungen sind der Code in dem sich nur die Wissenden unterhalten. Der Trick daran ist, dass man sich dadurch zu einer Gruppe zugehörig erklärt, während Menschen, die mit bestimmten Abkürzungen eben nichts anfangen können, außen vor sind und allenfalls ein verständiges lächeln von sich geben. Oder ein mitleidiges – das differiert je nach eigenem Selbstbewusstsein.
Mittlerweile finden Abkürzungen wie „lol“ (laughing out loud) oder „rofl“ (rolling on the floor laughing) auch den Weg in das gesprochene Wort, was angesichts der Bedeutung dieser Abkürzungen doch irgendwie lächerlich scheint. Und nicht nur das. Man stelle sich die Situation nur bildlich vor. Da erzählt man einem Freund bei einem abendlichen Bierchen eine Geschichte und er schaut einen an und sagt: „Lol!“ Keine Lachen, kein Schenkelklopfer, einfach nur „lol“. Scheint beinahe so, als wäre mit der Erfindung einiger Abkürzungen auch der emotionale Ausdruck verloren gegangen. Oder man schaut – als umtriebiger Networker – auf solche Portal wie Xing und sieht dort bei einigen Leuten unterhalb ihres Namens folgendes stehen: „TBD“. Hm. TBD kann nun verschieden ausgelegt werden, meine geläufigste Interpretation ist „to be done“. Frage: Will ich „to be done“ als Angabe unter meinem Namen stehen haben? Das könnte doch bei einigen Betrachtern zur Verwirrung führen, oder gar zu völlig falschen Schlussfolgerungen. Oder aber ich habe den Sinn dieser Portale nicht verstanden. Uh. Nicht weiter darüber nachdenken.
Aber weil Abkürzungen eben so etwas tolles im allgemeinen Sprachgebrauch sind, noch einmal mein überaus geliebter Herr Williams im Film „Good Morning Vietnam“ als Adrian Cronauer, Radiomoderator in Vietnam. Hier befindet er sich in einem Dialog mit einem seiner Vorgesetzen *Drück mich!*, einbetten ging leider nicht. Aber ich habe seinen entscheidenden Satz einfach mal abgeschrieben:
Adrian: Excuse me, sir. Seeing as how the VP (Vice President) is such a VIP (very Important Person) shouldn't we keep the PC (Press Conference) on the QT, 'cause if it leaks to the VC (Viet Cong) he could end up MIA (Missing in Action), and then we'd all be put on KP (kitchen police).
Bei “QT” muss übrigens selbst ich passen. Falls es jemand weiß, lasst mich nicht dumm sterben.
* As Far As I’m Concerned: Situation Normal All Fucked Up.
In eigener Sache!

Das wollte ich schon immer mal machen. Einen Blog-Eintrag mit der Headline "In eigener Sache!". Hört sich immer so gewichtig an. Und vor allen Dingen, um was - wenn nicht um meine eigenen Sachen, sollte es denn hier gehen? Egal. Eigentlich möchte ich nur ganz kurz meiner unbändigen Freude darüber Ausdruck verleihen, dass nun endlich - nach vielen Diskussionen über Text, Design, Übersetzungen und ach so vieles mehr - meine Firmenhomepage online ist. Juhuu!
Falls es jemanden interessiert, dann klicke die nette Person bitte HIER
Kritik ist natürlich auch immer willkommen (Hab ich das wirklich geschrieben??).
Und falls sich jemand über den Flattermann in diesem Post wundert, nun ja, gehört nun mal zu meinem Logo dazu. Warum das so ist, kann man auch auf der Homepage erfahren. Da zeigt sich eindeutig meine Schwäche für kleine Geschichten. Und ja, Fledermäuse sind super!
Donnerstag, Mai 15, 2008
Frankencock!
Spam ist ja durchaus auch mal für etwas gut, da fiel mir doch die Show von Robin Williams ein. Ist zwar etwas älter, aber wer sie noch nicht gesehen hat: Robin Williams als Stand-up Comedian ist unglaublich.
Dienstag, Mai 13, 2008
Wie man Bier trinkend in Venezuela Filme für YouTube erstellt
Das Wetter ist zu gut, um zu schreiben.
Rein prinzipiell gesehen natürlich.
Dabei fällt mir eine Menge auf und ein, allerdings nur Fragmente. Zum Beispiel, dass Leute aus Venezuela hin- und wieder zu emotionalen Ausbrüchen neigen und dabei eine Menge Unsinn verzapfen – natürlich ohne Rücksicht auf die Gemeinschaft oder aber was diese so denken mag.
Oder aber, dass der Herr Jauch in einem Werbespot die Deutschen dazu verführen möchte, sich sinnlos zu besaufen, um den Regenwald zu retten. Ein qm = eine Kiste. Ja Mensch, wenn ich ein paar Freunde einlade, können wir vielleicht bis Ende des Sommers mal einen Hektar gerettet haben. Oder ist das vielleicht übertrieben? Egal.
Zwischendrin fällt mir immer mal wieder kurz ein, dass die Empörung über die Unternehmen, die ihre Mitarbeiter sogar noch auf dem Klo filmen auch schon wieder verpufft ist. Vielleicht sollte man aber auch nur bei der Auswahl der Bewerber schon darauf hinweisen, dass man als Mitarbeiter der ein oder anderen Discountkette einfach ein wenig exhibitionistisch veranlagt sein sollte. Dann könnten die Unternehmen rein prinzipiell gesehen sicher bald YouTube mit lustigen Videostrips ihrer Mitarbeiter beglücken und die voyeuristische Internetgemeinde erfreuen. Oder man macht einfach eine eigene Sendung bei den Privaten draus.
Ach ja. Fragmente eben.
Freitag, Mai 09, 2008
Montag, Mai 05, 2008
Yeah, es wird Sommer!
Und woran hab ich das bemerkt? Ganz einfach, ich hab die Nacht kaum geschlafen, weil die doofen Schnaken mich schon komplett zerstochen haben und es juckt wie die Hölle. Aber, hey, was soll's.
Yeah, es wird Sommer! Man soll sich ja die Freude nur wegen solcher Kleinigkeiten nicht vermiesen lassen.
Mittwoch, April 30, 2008
Spieler mit Latenzschwierigkeiten
Donnerstag, April 24, 2008
Demnächst in ihrem Kino!
Der neue Spot von AI zum Thema Waterboarding. Würde mich nicht wundern, wenn einigen Kinobesuchern beim Betrachten das Popcorn aus der Hand fällt...
Zitat aus dem "Independet" von Kate Allen, Chefin der britischen Sektion von Amnesty International: "Unser Film zeigt genau das, was die CIA gerne geheim halten möchte - den grausamen Anblick eines fast ertränkten Menschen." Für ein paar Sekunden, fügt sie hinzu, hätten die Macher des Films das Waterboarding wirklich praktiziert. "Selbst für diese wenigen Sekunden ist der Anblick entsetzlich. In der Wirklichkeit aber - in einem geheimen Gefängnis, wo niemand ist, der eingreift - ist es noch viel, viel schlimmer."
Daher wahrscheinlich auch die url: www.unsubscribe-me.org
Den kompletten Artikel zum Thema findet man auf SPON Klick mich
Zeig mir was du ißt?
Dinge gibt's: Zeig mir was du ißt!
Meine bessere Hälfte kam auch gleich auf die Idee folgende Webprojekte zu basteln:
www.shitfeed.com
Viel gegessen? Guten Abgang gehabt? Lassen sie die Welt teilhaben! Schicken Sie uns ein Foto von ihrem Mr. Hanky und diskutieren Sie mit der Community!
www.vomitfeed.com
Viel gegessen aber trotzdem schlank bleiben? Die Community empfiehlt die besten Lebensmittel für Bulimie-Anhänger.
Und nein, ich werde auch kein Twitter-Jünger, wenn irgendwer wissen will, was ich mache, soll er mich gefälligst anrufen oder vorbeikommen.
68.5
Seit die Bild-Zeitung gestern auf der Titelseite diskret darauf hingewiesen hat, dass wir alle demnächst bis zu unserem 68.5 Lebensjahr arbeiten müssen, ist das Thema "Alte zurück zur Arbeit" wieder in aller Munde. Vielleicht hatte sich der Axel-Springer Verlag aber auch mit den öffentlich rechtlichen abgesprochen, die ja zurzeit das Thema "Alter" in einem Special aufarbeiten.
Wie auch immer.
Prinzipiell ist es sicher für viele wünschenswert sehr lange zu arbeiten, wenn man nicht gerade bei Opel am Band steht. Ich verstehe nur die Diskussion nicht so wirklich. Wenn ich recht informiert bin, werden "die Jungen" immer weniger, "die Alten" hingegen immer mehr - man spricht von einer Überalterung unserer Gesellschaft. Ich hab jetzt keine Untersuchung zur Hand, die diesen Umstand bestätigt, habe allerdings auch nicht danach gesucht. Ich nehme diese Aussage einfach mal als wahr an.
Wahr ist im übrigen auch folgende Geschichte:
Da war mal ein Mann, der arbeitete über 25 Jahre in einer großen Baufirma. Kümmerte sich dort um die Erstellung der Werbematerialien. Die ging pleite - trotz fabelhafter politischer Unterstützung eines gewissen Herrn "Wer soll's denn machen? Sie etwa?". Das kommt vor. Da war er 55. Dann wurde er übergangsweise noch 3 Jahre für Aufräumarbeiten beschäftigt. Nicht gerade seiner Qualifikation entsprechend, aber was will man machen. Dann war 58. Und dann war er arbeitslos. In Rente gehen, ging noch nicht. Aber einen Job bekam er auch nicht.
"Zu alt."
"Zu unflexibel."
"Die wissen doch noch nicht mal, wie man einen Computer bedient."
"In dem Alter sind die doch ständig krank."
"Zu teuer."
Ein Hoch auf die Qualifikation, ein Hoch auf Erfahrung und Berufsjahre und ein Hoch auf das Renteneintrittsalter mit 68.5.
Das wird so schnell nicht kommen, wir haben ja erst mal die 67 beschlossen. Aber das Problem bleibt das gleiche. Wenn "die erfahrenen Alten" von keinem eingestellt werden, was nutzt dann diese ganze Debatte?
Nach Mindestlohn-Diskussion nun vielleicht jetzt eine "Altersquotenreglung" für Unternehmen?
Mittwoch, April 23, 2008
Qualitätsmerkmale
So ein Rewe-Markt um die Ecke ist eine feine Sache. Statt des lästigen "Großeinkaufs" kann man seine sieben Sachen, die man zur Zubereitung eines Abendessens braucht, schnell in eine Tüte packen. Für mich immer sehr sinnvoll, da mir erst nachmittags einfällt, was ich am Abend gern essen würde. Nun sind solche Märkte natürlich so angelegt, dass man statt der sieben Sachen meist mehr einpackt, da einem durch geschickte Positionierung der Produkte immer noch etwas auffällt, was man dringend benötigen könnte.
So stand ich an der Wursttheke, weil mir just bewußt wurde, dass etwas Schwarzwälder Schinken nie in einem Haushalt fehlen sollte. Natürlich von der Wursttheke, nicht abgepackt. Wegen der Frische. Und so. Während man die Kundin vor mir bediente, lies ich in fachmännischer Manier meinen Blick über die Auslegeware gleiten, welcher - gepaart mit leichten Erstaunen - am Corned Beef hängen blieb. Nun ist an Corned Beef wahrlich nichts besonderes, jedoch hatte man sich auch hier viel Mühe gegeben, die Vorteile herauszuheben.
Auf der Verpackung prangte in großen Lettern: "Dosenfleischqualität".
Aha. Da stellt man sich also in eine Schlange für die Wursttheke, die dem Kunden was verspricht? Natürlich besagte Frische. Und wenn nicht schon diese, dann wenigstens die Vorstellung davon. Aber stattdessen bekommt man Corned Beef in Dosenqualität. Tut mir leid, aber irgendwie hab ich das Verkaufsargument nicht verstanden.
Mittwoch, April 02, 2008
Dienstag, April 01, 2008
The sounds of success!
Der erfolgreiche Freelancer kauft nachweislich hier ein:
www.thrivingoffice.com
(Sorry, aber irgendwie funktionieren meine Links gerade nicht...)
Ganz großer Spaß einfach mal anschauen. Empfehlenswert ist die Sektion "About us":
About our Web Store
Our company develops and sells innovative consumer products to make the world a better place. We have a diversified product line that spans from appetite suppressants to office products. Our CEO has 15 years of management experience and our products have received national recognition.
Da hat sich jemand doch wirklich Mühe gegeben.Samstag, März 29, 2008
Politiker-Monopol
Zitat aus einem Interview mit Helmut Schmidt aus dem Zeit-Magazin vom Donnerstag, in dem es um Wortbrüche in der Politik ging:
"Opportunismus ist zum Kotzen, aber er ist kein Monopol der Politiker."
Recht hat er. Wie meistens.

